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Ü30-Party in Siegburg / Tanz in den Muttertag

Die Plakate hatten es schon länger verkündet, Ü30-Party in Siegburg. Ü30? Ein kleiner Nadelstich ins PAPI-Ego, nicht mehr in den Zwanzigern zu sein und ehrlich gesagt auch schon nicht mehr in den Dreißigern… Gelegentlich spürt man den Zahn der Zeit an sich nagen. Mieser Verräter!
Mir fällt meine Oma ein, die damals nicht ins Altersheim wollte. Was soll ich da? Da sind nur alte Leute! Und jetzt ich: Ü30-Party, hingehen? Sinnkrise, Motivationsloch.

Aber so schlimm war es gar nicht. Es war sogar ziemlich gut, dort zu sein. Und Lustig! Wenn man mit Freunden hin geht.

Es gibt keinen wirklichen Grund an der eigenen Disco-Tauglichkeit zu zweifeln. Die anderen Jungs (Männer!) haben auch einen Bauch bekommen und die Schwerkraft wirkt auf Männlein und Weiblein auch überall gleich. Doch der Veranstalter kennt seine Zielgruppe – Das Licht war gnädig. Und – was mir gut gefallen hat – die Musik war nicht ohrenbetäubend, sondern spielte den Soundtrack meines Lebens in erträglicher Lautstärke.

Da wippten die Hüften von ganz alleine und das Tanzbein fing unweigerlich an zu zucken. Tanz in den Muttertag!

Ü30-Party: 13.05.2017
Fotos: Frank
Text: Tim

PAPI-Whisky-Tasting 2017-05

Seit unserem letzten Whisty-Tasting waren gut anderthalb Jahre vergangen, so dass sich wieder eine neugierige Gruppe PAPIs für eine Neuauflage bildete. Um möglichst neue Erfahrungen auf unbekanntem Gebiet machen zu können, wurde das Thema sehr großzügig gewählt: „Open Range“. Keine Einschränkungen.
Die Meldeliste versprach die erhoffte Vielfältigkeit. Diesmal gab es neben einem Blend und den üblichen Single Malts auch zwei Single Grain und die Destillate stammten neben Schottland und Irland auch aus Deutschland. So bestand die erste Herausforderung in der Bildung einer möglichst sinnvollen Verkostungsreihe:

  1. Writers Tears Copper Pot
  2. Slitisian Single Grain
  3. Girvan Octave
  4. Glenmorangie Quinta Ruban
  5. Talisker Skye
  6. Port Charlotte
  7. Lagavulin 16

Glenmorangie Quinta Ruban, Lagavulin 16, Talisker Skye, Girvan Octave, Port Charlotte, Writer’s Tears, Slitisian Single Grain

Während des Tastings tauschten wir unsere Sinneseindrücke aus und lernten anschließend – mit Horsts legendären Videos – Hintergrundinformationen zu den Distillen und Whiskys kennen.
Viel Wasser, etwas Brot, ein paar Snacks und jede Menge lockerer Sprüche bereicherten unseren langen Abend.

Wir PAPIs mit unseren Flaschen und der Scottish Distillers Map.

Bewertungsdisziplinen waren das Nosing und Tasting. Jeder der 7 Teilnehmer vergab jeweils zwischen 1 bis 5 Punkte pro Disziplin und Whisky. Je mehr, desto besser. So konnte ein Whisky maximal 35 Punkte erreichen. Gleiche Punktzahl führte zu gleichen Rängen. Dann wurden die Ränge wieder in Punkte umgerechnet.
Nicht jeder Whisky, der verlockend duftete, lieferte den erhofften Geschmack und auch manch unauffälligem Duft folgte ein unerwartet grandioses Geschmackserlebnis.
Die finale Platzierung ergab sich aus der Kombination der Punkte aus Nosing und Tasting.

Das Ergebnis unseres Tastings: Der Quinta Ruban kam sehr gut an!

Können Laien irren? Unser Bewertungsergebnis spricht für sich.

12.05.2017 – PAPI-Whisky Tasting
Bilder: Frank R. & Tim
Text: Tim

 

PV lohnt sich

PAPI-PV-Workshop „Sonnenstrom vom eigenen Dach?“

Wenn ein PAPI erstmal für ein Thema brennt, werden Gelegenheiten zur Vertiefung gerne genutzt. Und das Stichwort „Sonnenstrom“ begeistert mich seit gut einem Jahr von Tag zu Tag mehr. Was liegt also näher, als auch die PAPIs dafür zu begeistern?

Seit längerem sammle ich meine Erfahrungen zum Thema „eigene Photovoltaik-Anlage“ mit Ideen, Fragen und Informationssuche und seit Oktober 2016 tatsächlich auch ‚in echt‘, denn mittlerweile ist meine PV-Anlage montiert und produktiv.

Sehr gelegen kam daher das VHS-Programm der Stadt Bonn „Photovoltaikanlagen wirtschaftlich betreiben“ mit dem langjährigen Experten Thomas Seltmann, Autor des Stiftung-Warentest-Ratgebers „Photovoltaik – Solarstrom vom Dach“.

Zu dritt besuchten wir am Montagabend die gut besuchte Veranstaltung und erfuhren eine Menge zu den technischen und qualitativen Anforderungen an eine langjährig ertragreiche Solarstromanlage.
Angesichts des Veranstaltungsthemas verwunderte es zunächst ein wenig, dass der Referent sehr lange und ausführlich die Qualitätsaspekte beleuchtete, und erst spät zu einer Ertragsrechnung kam. Doch dann dämmerte auch uns, dass die gewünschte Wirtschaftlichkeit nie erreicht werden kann, wenn durch Qualitätsmängel verursachte Zusatzkosten (Reparaturen) und Ertragsausfälle vermieden werden. Ein niedriger Anschaffungspreis ist eben nicht alles!
Es gibt im Internet ein vielfältiges Angebot an Muster-Exceltabellen zu Wirtschaftlichkeitsberechnungen, die von plump bis Rocket-Science reichen.
Für die grundsätzliche Beantwortung der Frage „Lohnt sich eine Solaranlage?“ reicht schon eine beispielhafte Betrachtung der zukünftigen Kosten für den privaten Stromverbrauch.

Annahme „ohne PV-Anlage“: Ein Vier-Personen-Haushalt verbraucht jährlich 4.500 kWh Strom, 20 Jahre lang. Der Strombezugspreis wird für den gesamten Zeitraum mit 30 Cent/kWh angenommen (etwas höher als aktuell, dafür aber ohne Inflationsrechnung).
Rechnung: 20 Jahre x 0,3 Euro/kWh x 4.500 kWh = 27.000,- Euro
Ergebnis: Der Haushalt wird in den nächsten 20 Jahren insgesamt 27.000,- Euro für seinen Stromverbrauch bezahlen.

Annahme „mit PV-Anlage“: Der selbe Haushalt kauft eine 5 kWp-PV-Anlage (Jahresproduktion = 4.500 kWh) für 8.500 Euro. In 20 Jahren Betrieb fallen weitere 2.500 Euro Kosten an. Vom selbst produzierten Strom werden 30% selbst verbraucht und 70% verkauft (Einspeisevergütung = 12,3 Cent/kWh)
Rechnung 1: Anschaffungs- und Betriebskosten = -8.500 – 2.500 = -11.000,- Euro in 20 Jahren
Rechnung 2: Einnahme durch Verkauf = 70% x 4.500 kWh x 0,123 Euro x 20 Jahre = 7.749,- Euro
Rechnung 3: Kosten für Strombezug = 70% x 4.500 kWh x -0,3 Euro x 20 Jahre = -18.900,- Euro
Rechnung 4: Gesamtkosten = -11.000 + 7.749 – 18.900 = -22.151,- Euro
Ergebnis: Der Haushalt wird in den nächsten 20 Jahren insgesamt  22.151,- Euro für seinen Stromverbrauch bezahlen.

Beobachtung: In den nächsten 20 Jahren fallen statt 27 TEUR nur 22,2 TEUR Kosten an. Das ist eine Kosteneinsparung in Höhe von 4.849,- Euro (18%). Dieses Vergleichsergebnis spricht eine eindeutige Sprache: Ja, eine Solaranlage lohnt sich sehr!

Thomas Seltmann mit uns PAPIs

Thomas Seltmann mit uns PAPIs

Der Vortrag hat uns so gut gefallen, dass wir im Anschluss noch mit Thomas Seltmann ein Bönnsch trinken gegangen sind um weitere Fragen zu stellen und Gedanken auszutauschen. Das Thema wird uns so schnell nicht wieder loslassen.

PAPI-PV-Workshop: 24.04.2017
Text & Bilder: Tim Stegemann

PAPIs schieben ’ne ruhige Kugel

Endlich mal wieder „‘ne ruhige Kugel schieben“. Dies oder auch andere Gründe bewogen sechs Papis sich zum ersten Papi-Billard 2017 zusammenzufinden.

Im sehr geräumigen Billard Center in Hangelar stehen 25 Billard-Tische für die unterschiedlichen Spielvarianten zur Verfügung (Pool, Snooker Karambolage). Hier finden Profis und solche, die es werden wollen, genügend Platz und freie Tische, um ihrem (unentdeckten) Können freien Lauf zu gewähren. Immer wieder interessant zu beobachten sind dabei die unterschiedlichen Techniken, z. B. bei der Queuehaltung. Da meint einer schnell „So kann das doch gar nicht klappen!“…. Nein, kann eigentlich nicht, und doch ist die gewünschte Kugel anschließend auf magische Art und Weise versenkt – manchmal aber eben auch eine andere. Egal, der Spaß steht im Vordergrund, und knapp davor der Ehrgeiz, es dem anderen doch irgendwie „zu zeigen“. Zumindest aber mit theoretischem Wissen zu glänzen: Einfallswinkel = Ausfallswinkel beim Stoß über Bande(physikalische Binsenweisheit), der richtige Ansatz für einen Links- oder Rechtseffet, und wann hilft mir ein (un-) elastischer Stoß (braucht man solche Wissen eigentlich für Billard)? – nur bei der Transformation in die Praxis hapert es dann noch, und die Spreu trennt sich vom Weizen. Wobei: wir waren eher alle Spreu. Weizen gab’s diesmal nur in Gläsern. Auf ein baldiges Neues!

Text: Michael F.
Bild: Tim Stegemann

PAPI-Billard am 29.03.2017 im Billard Center Hangelar

PAPI-Kinder-Zelten 2016

Der wirklich allerschönste Moment dieses Jahres, in dem einfach alles gepasst hat, war welcher?
– Als es am Freitagnachmittag endlich zum Zelten los ging?
– Als das verflixte Zelt endlich stand?
Oder?
Nein, für einen kurzen Augenblick war die ganze Welt in Ordnung, als wir zusammen in der sanften Siegströmung saßen, mit einem Bier in der Hand und einem fetten Grinsen im Gesicht.
Perfekt!

Leben im Fluss

Den Termin hatten wir extra so gelegt, dass uns weder das Siegburger Stadtfest, noch das Einschulungswochenende in die Quere kommen konnte.

Im Laufe des Freitagnachmittags trudelten die PAPIs samt Kindern ein, schlugen die Zelte auf und richteten den Platz ein. Einer nach dem anderen schlappte in Badehose und Latschen in Richtung Sieg, wo sich die Kinder längst vergnügten.

Freitagabend wurde gegrillt, geschnitzt, getrunken und gegessen, bis tief in die Nacht gefeiert und glücklich geschnarcht, bis die Sonne wieder auf ging. Der Samstag war erfüllt von Spiel und Spaß, Toben, Futtern und Rumlümmeln, bis der Abend wieder vom Lagerfeuer erhellt wurde. Fast war es so, als hätten wir die Zeit angehalten.

Wie war es in der Vergangenheit?
2014:     4 Zelte                  4 Väter                 7 Kinder
2015:     9 Zelte                  8 Väter                 15 Kinder
2016:     12 Zelte               11 Väter              17 Kinder

Am Sonntagmorgen war es  – wie im Vorjahr – regnerisch und darum eine echte Teamaufgabe, zusammen ein trockenes Frühstück auf die Beine zu stellen, Sack und Pack einzuräumen und den Platz rein zu verlassen.
Wir hoffen auf einen easy sunday morning im nächsten Jahr!

PAPI-Kinder Zelten: 02. bis 04.09.2016

Text: Tim Stegemann
Fotos: ?

PAPI-Kicktipp: 1. Bundesliga 2016/2017

Fußballprofis und-banausen aufgepasst: Die neue Tipprunde ist eröffnet!

Am 26. August startet die Fußball-Bundesliga Saison 2016/2017 und unser traditionelles Tippspiel ist jetzt wieder bereit für eure Anmeldung. Fünf PAPIs sind bis jetzt schon dabei. Wer jetzt noch einsteigt, verschenkt keine Punkte!

Die Teilnahme ist kostenlos, und der Weg ist das Ziel: Es geht um den Spaß beim Mitmachen und die Ehre des Tippsiegers. Siegerurkunden, Salatschüsseln oder Umschläge mit Scheinen gibt es bei den Bundesjugendspielen, in der Küche oder bei Sepp Blatter.

Anmeldung zum Kicktipp „PAPI-Stammtisch“

Unser online-Tippspiel ist nur für angemeldete Mitspieler einsehbar. Das bedeutet, wir bleiben (quasi) unter uns und kryptische Teilnehmer-Namen sollten nicht nötig sein. Wer aber seinen bisherigen Namen weiter verwenden möchte, soll das gerne tun (Blutgrätsche, Wiesenrispe, etc.).

Urlaubsland Siegtal – Radeln, wo andere Urlaub machen

Sieben auf einen Streich!

Nachdem 2015 „Siegtal pur“ ausgefallen war, standen in diesem Jahr gleich sieben PAPIs im Teilnehmerfeld der größten Rad-Tagestour des Jahres. Vier kannten die zu bewältigenden Herausforderungen dieser langen Radtour bereits von früheren Fahrten und drei Jungs stellten sich diesem Abenteuer zum ersten Mal.

Wie üblich, begann unser Ausflug am Bahnhof Siegburg und um 14:46 Uhr mit einer Fahrt im RegionalExpress nach Siegen. (Tipp: Fahrkarten im NRW-Tarif sind meistens günstiger, z.B. „SchöneFahrtTicket NRW“, „SchönerTagTicket NRW 5 Personen“ und „FahrradTagesTicket NRW“). Dort stiegen wir um in einen HLB-Kurzzug. Sieben Fahrräder wollen darin eng verkeilt sein, damit auch noch mehrere Kinderwagen hiein passen. Aber es ging. Um 16:44 Uhr kamen wir in Lützel (Hilchenbach) an.

Von dort erklommen wir mit den Rädern 160 Höhenmeter auf knapp 10 km zum Landgasthof Siegquelle (Großenbacher Str. 2, 57334 Bad Laasphe), wo uns Herr Schneider sehr humorvoll und freundlich umsorgte. Beim abendlichen Bier lernten wir unseren netten Gast-Mitfahrer Manuel kennen.

Auf dem Zimmer verkosteten wir eine fiese „Whisky-Auswahl“ vom Discounter. Dank vieler Zahnputzgläser und kleiner Fläschchen musste niemand zu sehr unter dem Backaromen-Tasting leiden.
Von uns Sieben werden sich nur sechs an den Elfmeter-Krimi des Viertelfinalspiels Deutschland Italien erinnern, denn einem fielen schon in der Nachspielzeit die Äuglein zu. Süße Träume und großes Gelächter am nächsten Morgen. Hauptsache gewonnen!

Nach einem ausgiebigen Frühstück am Sonntagmorgen beglichen wir beim Wirt unsere Deckel, packten unsere Sachen und machten die Räder startklar. Nach einem Erinnerungsfoto traten wir in die Pedale. Los!

Die ersten fünfzehn Kilometer führten uns von der Sieg Quelle (auf 603 m ü. NHN) mit Höchstgeschwindigkeit hinab nach Netphen. Danach sank unsere Durchschnittsgeschwindigkeit nur noch. Wer „in Kurz“ gestartet war, spürte deutlich den frischen Fahrtwind.

Zehn Kilometer weiter waren unsere Muskeln warm gestrampelt und wir näherten uns der Siegener Stadtautobahn. Es ist immer wieder ein erstaunliches Erlebnis über die Hochbahn zu radeln, wo sonst die unendliche Blechlawine vorüber rast. Nachdem wir unter den hohen Stelzen der A45-Brücke durch waren, lag Dreisbach hinter uns und der erste Kuchen-Stopp in Eiserfeld (km 33,5) rückte näher.

Die nun folgende fünfzig Kilometer lange Etappe führte uns entlang der Sieg vorbei an Mudersbach, Kirchen, Betzdorf, Wallmeroth, Hövels, Wissen, Etzbach, Au und Rosbach nach Schladern. Die Landschaft war atemberaubend und der ununterbrochene Gegenwind zermürbend kräftezehrend. Nicht nur die drei neuen Mitfahrer bekamen ihre Zweifel, ob sie es bis ins Ziel schaffen würden. Am Himmel zogen immer düstere Wolken auf und Regen drohte. Quasi in letzter Sekunde erreichten wir das schützende Hallendach des Elmores (Schönecker Weg 5, 51570 Windeck), bevor sich die Himmelsschleusen zum Sturzregen öffneten. Futterpause…

Das Regenradar riet uns zu einer ausgedehnten Erholungspause, bei der wir uns mit alkoholfreien Bieren und allerlei Leckereien stärkten. Derart wieder hergestellt, stieg auch wieder die Zuversicht zur Bewältigung der letzten Etappe. Was sind schon brennende Muskeln, zwickende Knie und ein schlimmer Hintern gegen echte Willensstärke?

Auf den letzten 45 Kilometern ab Windeck flaute der bisher stetige Gegenwind endlich ab. Wir passierten Eitorf und kamen am – uns in guter Erinnerung gebliebenen – Campingplatz Happach vorbei. Kurz vor Hennef lief die autofreie Zeit ab und ab 18:00 Uhr nahm der Autoverkehr auf der Straße schlagartig zu. Um kein unnötiges Risiko einzugehen, verließen wir in Hennef die Straßen und wechselten auf den Siegdamm-Radweg. Die Abtei fest im Blick holten wir die letzten Körner raus und strampelten tapfer zur Brücke Frankfurter Straße und noch die letzten Meter bis zum Finisher-Bier zu Füßen der Siegessäule auf dem Marktplatz in Siegburg. Geschafft!

Außer uns sieben fuhren auch drei andere PAPIs mit ihren Kindern, bzw. Familien auf eigene Faust zumindest Abschnitte der Strecke, teilweise arg gebeutelt von den durchziehenden Regenschauern. Aber alle hatten ihren Spaß!

Siegtal pur – 03.07.2016

Organisation: Frank R.
Text: Tim S.
Fotos: Michael F, Mika M. (werden weiter ergänzt…)
Statistiken: HC A.

Tour de Ahrtal 2016 – feucht bis sonnig

Im PAPI-Blog war ja schon häufiger von wetterfesten Vätern zu lesen, die sich von schlechten Vorhersagen oder dunklen Wolken weder am Radfahren noch am Zelten hindern ließen. Doch in den frühen Morgenstunden dieses Sonntags, als ich durch leichten Regen zum Bahnhof rollte, hielt ich es für sehr wahrscheinlich, dieses Jahr alleine die Ahr hinab zu fahren. Sei es drum.
Doch siehe da, am Siegburg Bahnhof (Europaplatz) wurde ich bereits erwartet. Da waren es schon zwei und die Gruppenkarten die preiswerteste Lösung (Tages Ticket 5 Personen, Preisstufe 5 und 2a für die Räder). Kurz vor Abfahrt in Richtung Köln waren wir sogar 1 – 2 – 3 – 4 unerschrockene Teilnehmer!

Am Bahnhof Köln Deutz hatten wir neun Minuten Zeit, um von Gleis 10 auf Gleis 7 zu wechseln. Wo sonst ein großes Gedränge herrschte, war diesmal kaum etwas los. Waren wir hier richtig? Wo waren die anderen Radler? Auch in der RE22 nach Blankenheim (Wald) bot das Fahrradabteil allen Mitreisenden ausreichend Platz. Beste Stimmung bei uns.

Um 09:32 Uhr kamen wir in Blankenheim (Wald) an und verließen den Zug. Der wolkenverhangene Himmel war dunkelgrau und mahnte uns heute zu besonders umsichtiger Fahrweise auf rutschig glatten Straßen. Doch zuerst erwartete uns der einzige nennenswerte Anstieg 3,5 Kilometer hinauf zur höchsten Stelle dieses Tages. Ab da ging es – im positiven Sinne – nur noch bergab.

Mountainbikes erkennt man deutlich an ihrem charakteristischen Brummen auf Asphalt, wenn da nicht das aufgeregte Flattern eines Plastiktüten-Regencapes im Fahrtwind gewesen wäre…

Etwa fünfundvierzig Pflicht-Kilometer bergab nach Ahrbrück und dann gute dreiunddreißig Kür-Kilometer weiter nach Kripp zur Rheinfähre.

Neben zwei Kuchen-Stopps auf der Strecke (Förderverein DRK-KiTa Nähe Blankenheim und freiwillige Feuerwehr Dorsel) hatten wir in Altenahr ein gemütliches Mittagessen mit zuvorkommendem Service auf der Terrasse des Haus Caspari. Gut zu wissen für nächstes Jahr. Nicht zu vergessen das leckere Spaghettieis auf dem Marktplatz in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Im Tagesverlauf wurde es immer heller und freundlicher, bis zur sonnigen Fährfahrt von Kripp über den Rhein nach Linz. Von Rheinfähre (1,50 Euro je Mann mit Rad) in einem Rutsch zum Bahnhof, auf den Bahnsteig und wie am Schnürchen hinen in die RE8 nach Troisdorf. Weltallerbestes Timing!

Als saurer Nachtisch für die Beine ging es von Troisdorf wieder mit dem Rad nach Hause. Da spürt man schon seine Tagesleistung.

Unsere Anerkennung und Dank geht an die vielen fleißigen Helfer dieser Tour de Ahrtal, sei es als ausdauernder Streckenposten oder wetterfester Kuchenverkauf am Wegesrand. Aber ganz besonders danken wir den Anwohnern der Ahr, die alle Spuren des jüngsten Unwetter-Hochwassers blitzblank beseitigt hatten, so dass der Radweg von der Quelle bis zur Mündung in einwandfreiem Zustand war und gefahrlos befahren werden konnte. Respekt!

2016-06-12_38_StreckeResumée: 90 Kilometer
81 km Tagesetappe von Bahnhof Blankenheim (Wald) bis Bahnhof Linz
plus um die 10 km An- und Abfahrtstrecken morgens und abends.

Fotos: Michael F., Frank R., Markus A., Tim S.
Text: Tim S.

12.06.2016 – Tour de Ahrtal

TdA 2015: https://www.papi-stammtisch-su.de/?p=372
TdA 2014: https://www.papi-stammtisch-su.de/?p=31

Heimatkunde – Marathon – Radtour

So hatten es sich die Teilnehmer der 2016er Wahner Heide Radtour gewünscht: Heimatkunde bis die Waden brummen! Und Mika hat auch in diesem Jahr wieder geliefert.

001_Teilnehmer_kAm Sonntagmorgen fanden sich sieben motivierte PAPIs auf ihren Fahrrädern vor dem Tor der Burg Wissem in Troisdorf ein, dem südlichsten der drei Heideportale. Der Wetterbericht hatte neben leichter Bewölkung auch Gewitter in Aussicht gestellt, doch wollten wir uns davon nicht ins Bockshorn jagen, sondern es darauf ankommen lassen. Wer wagt, gewinnt.

Streckenverlauf:

Start an der Burg Wissem, vorbei am Wildgehege und Leyenweiher – den Eisenweg gequert, ein Stück über die gesperrte Altenrather Straße und durch Altenrath (km 6) – vorbei an der Dirt-Bike-Strecke – Hasbacher Straße – Boxhohner Straße – tausendjährige Eiche – durch Hasbach – Am Heideportal Turmhof (km 12) hatten wir ein Rendezvous mit MacGyvers Mutter.

Pionierbecken 2 – Abstecher auf dem Rennweg über die A3 mit Blick auf die Grünbrücke – zur Baumschule Königsforst A3 (km 18) – wieder zurück und an der früheren Panzerverladestation vorbei – zum nördlichsten Heideportal Gut Leidenhausen

hungrig über die Brücke Hirschgraben hinein nach Porz – Döner und Falaffel (km 24) – zurück und vorbei am Spielplatz und Wildschweingehege Leidenhausen – Allee der Jahresbäume – Grengeler Mauspfad gequert in die Alte Kölner Straße – rechts ab zur Nordschneise am Zaun des Köln-Bonner Flughafens. Hier kann man startenden und landenden Flugzeugen wirklich bis in die Radkästen schauen! – Rösrather Weg (km 30) – rechts auf November (Warum heißt dieser Weg so?) – vorbei an Eseln und Ziegen – Landebefeuerung

ansteigend Richtung des ehemaligen Camp Altenrath – Panzerwaschanlage – auf dem Tongruben-Pfad über die Wiese (km 36) – Richtung Altenrather Kreisel – gesperrte Altenrather Straße – locker bergauf rollen lassen 🙂 Richtung Troisdorf – ab der Kreuzung kurz über den Eisenweg auf den Stellweg – letzter starker Anstieg zum Telegraphenberg – ausrollen zum Ziel, der Waldwirtschaft Heidekönig (km 41) mit kühlen Getränken und köstlichen Flammkuchen.

Wieder an der Burg Wissem angekommen, ist der Heimatkunde-Marathon vollständig abgeradelt. Gute 42 km Rundkurs mit dem Rad durch die Wahner Heide sind geschafft und Petrus hat unsere Ausdauer mit mildem Klima und Sonnenschein belohnt. Wir danken!
2016-05-29_99_Streckenverlauf
Im Streckenverlauf ist am Turmhof eine 2 km Schleife, so dass ab dort alle folgenden Punkte 2 km mehr als im Text zeigen.

Im Gedächtnis bleibt der beängstigende Kontrast zwischen dem trostlosen Anblick von Köln-Porz und der Luxus-Idylle des Troisdorfer Villenviertels; ein ernüchterndes Lehrstück zur sozialen Scheere in unserer Heimat.

Wir bedanken uns bei unserem „Heidekönig“ Mika für die unterhaltsam ausgetüftelte Route und die vielfältigen Zusatzinformationen zu den Attraktionen im Streckenverlauf. Dat häste jot jemaat!
Und Markus danken wir für die Hanutas und Kitkats *knusperknusper*.

Unser Bericht zur 2015er Heide-Tour.

Organisation: Mika M.
Fotos: Mika M., Tobias D., Frank R., Michael F., Markus A., Tim S.
Text: Tim S.

29.05.2016 – Radtor durch die Wahner Heide