Schlagwort-Archiv: Troisdorf

Als nächstes…

Schon seit vierzehn Jahren gibt es unseren lebhaften Stammtisch. Neue PAPIs finden ihren Platz in unserer Runde und zusammen haben wir viele Ideen auf Lager, was wir in Zukunft miteinander unternehmen möchten. Komm und mach mit!
Oder schau Dir unseren PAPI-Filmtrailer an! (20MB)

Hier ist unsere Aktivitätsvorschau:
Datum (Tag) – Aktivität (Ort / Stichwort / Orga)

08.01.2026 (Do) – 184. PAPI-Stammtisch (? / ? / Tim)
05.02.2026 (Do) – 185. PAPI-Stammtisch (? / ? / ?)
05.03.2026 (Do) – 186. PAPI-Stammtisch (? / ? / ?)
02.04.2026 (Do) – 187. PAPI-Stammtisch (? / ? / ?)
07.05.2026 (Do) – 188. PAPI-Stammtisch (? / ? / ?)
04.06.2026 (Do) – 189. PAPI-Stammtisch (? / ? / ?)
02.07.2026 (Do) – 190. PAPI-Stammtisch (? / ? / ?)
10.-12.07.2026 (Fr-So) – PAPI-Kinder-Zelten 2026 (Sieg / PKZ / alle)
06.08.2026 (Do) – 191. PAPI-Stammtisch (? / ? / ?)

Auf der Ideen-Liste:
Kanutour (Aggertalsperre / Kanu / Manuel)
Billard (Hangelar / Billard / Markus)
– Spaßwochenende auf einem Boot (NL / ? / HC)
Dart im Waschküchen-Palast (Siegburg / privat / Tim)
Axtwerfen (Troisdorf / ? / Thorsten)

Wenn Du uns live und in Farbe treffen möchtest, melde Dich per Email zum nächsten regulären Stammtisch an. Dann erfährst Du, wo und wann Du Deinen Platz in unserer Mitte einnehmen kannst. Du bist uns willkommen!

Unsere 2025’er Aktivitäten

You know what we did in 2025

04.12.2025 (Do) – 183. PAPI-Stammtisch (Siegburg / Kegeln / Manuel)

06.11.2025 (Do) – 182. PAPI-Stammtisch (Sankt Augustin / Mediterran / Ingo)

17.10.2025 (Fr) – PAPI-Whisky Tasting (Siegburg / privat / Tim)

Treffen sich fünf PAPIs, drei Schotten, ein Schwarzwälter und ein Franzose …

02.10.2025 (Do) – 181. PAPI-Stammtisch (Lohmar / indisch / Michael F.)

05.-07.09.2025 (Fr-So) – PAPI-Kinder-Zelten (Eitorf)

04.09.2025 (Do) – 180. PAPI-Stammtisch (Siegburg / Mediterran / Heiko) 15. Geburtstag!

19.08.2025 (Di) – Kinoabend – Nackte Kanone

Wer hatte noch nicht den Verdacht, in einer Zeitschleife zu leben? Schon vor Jahren sang Shirley Bassey „History repeating“. Wenn schon Zeitschleife, dann Looping! Wir haben uns die Neuauflage der Nackten Kanone angesehen und mit Popcorn, Nachos und Bier den albernen Spaß gefeiert.

 

07.08.2025 (Do) – 179. PAPI-Stammtisch (Siegburg / Burger / Ingo)

Im klassischen Ferienmonat August waren wir traditionell eher ein kleiner Freundeskreis am Stammtisch, Schulferien und Familienurlaube dünnten unsere Reihe aus. Nicht jedoch in diesem Jahr! Wahrscheinlich lag es an den spannenden Burger-Kreationen, die wir uns im Be real schmecken ließen.

 

03.07.2025 (Do) – 178. PAPI-Stammtisch (Siegufer / Bürgerlich / Mika)

Nach einer heftigen Hitzewelle mit tagelangen Temperaturen um 35°C und teilweise sogar höher, hatte sich die Hitze vorübergehend verzogen. Also raus, auf die Räder und auf dem Agger- und Sieg-Dann flussabwärts Richtung Rhein! Erster Treff- und Sammelpunkt war das ehemalige Saga – jetzt Butchers – an der Agger zwischen Siegburg und Troisdorf. Dort könnten wir uns auch mal einen netten Abend machen 🙂
Unsere Tour führte uns in gemütlichem Tempo zur Siegfähre, wo wir uns auf der Terrasse niederließen. Schnitzel, Salat, Dorade und erfrischendes Bier gab es reichlich, dazu angeregte Gespräche und lustige Scherze. Mit einsetzender Dämmerung machten wir uns wieder auf den Heimweg, wo sich etappenweise einer nach dem anderen verabschiedete und sich unser Tross langsam auflöste. Besonders die Rückfahrt durch die nun stillen Felder und Auenlandschaft wird uns in Erinnerung bleiben.

05.06.2025 (Do) – 177. PAPI-Stammtisch (Hennef / Spanisch / Markus)

Das war mal ein schöner Abend bei Primo’s in Hennef und ein freudiges Wiedersehen mit unserem am weitesten fahrenden PAPI Michael aus Köln!

Das Pfingstwochenende steht vor der Tür und das Wetter bläst Trübsal. Nicht mit uns! Statt im Rudel mit den Rädern zu fahren, bildeten sich ob des Regenwetters spontane Fahrgemeinschaften. Wir finden immer eine Lösung. Im Primo’s hat uns die rustikale Fachwerkatmosphäre gefallen, in der wir wir uns eine schmckhafte Vielfalt spanischer Köstlichkeiten gönnten.

29.05.2025 (Do) – Wahner Heide Tour (Troisdorf / Fahrrad / Mika) Christi Himmelfahrt

Bei frischer Witterung erkundeten wir mit dem Rad einige Sehenswürdigkeiten der Wahner Heide zwischen den Portalen Burg Wissem, Turmhof und Gut Leidenhausen. Michael trat sehr erfolgreich gegen drei e-Bikes an und beeindruckte uns mit ausdauernder Wadenkraft. Durch die Regenfälle der vergangenen Tage wirkte das Grün lebendiger und die Pfützen voller. Man staunt immer wieder, wie viel Natur sich zwischen der A3 und dem Flughafen „versteckt“. Die erlebnisreiche Tour wurde von Mika geführt und das erquickende Abschlussbier spendierte Michael. Die meisten neuen Eindrücke sammelte Ingo, für den es die erste Wahner Heide Tour mit den PAPIs war.

01.05.2025 (Do) – 176. PAPI-Stammtisch (Siegburg / Cultinarisch / Heiko)

Den sonnigen Maifeiertag ließen wir zusammen in großer Runde im Casbah-Restaurant ausklingen. Neu mit dabei war Christian, der uns vor einigen über diese Website gefunden hatte. Gleich 11 neue Gesichter an seinem ersten Stammtisch? Schaffte er locker. Herzlich willkommenm!

05.04.2025 (Sa) – Metalheads im Kubana

Was sind wir froh, dass wir einen der besten Live Music Clubs direkt vor der Tür haben! Das Kubana beschert uns mehrfach im Jahr geile Konzerte zu kleinem Preis und Aufwand. Diesmal rockten wir mit Motörblast und Sacarium und nahmen einen kühlen Schluck aus der Pulle.

03.04.2025 (Do) – 175. PAPI-Stammtisch (Siegburg / Cocktails / Ingo)

Wir haben es uns mal wieder im Kapellchen gut gehen lassen und die Gelegenheit für ein Gruppenfoto genutzt. Mit dreizehn PAPIs am Tisch gab es reichlich Gesprächsstoff und regen Austausch untereinander. Speisen und Getränke gab es reichlich, was uns dann früher oder später zur Bio-Pause führte. Dort gab es eine rätselhafte Überraschung…

06.03.2025 (Do) – 174. PAPI-Stammtisch (Siegburg / Griechisch/ Tim)

23.02.2025 (So) – Brückberg Zoch (Siegburg / Karneval / Markus)

06.02.2025 (Do) – 173. PAPI-Stammtisch (19:00 Troisdorf/ Kegeln / Sandro)

Pizza und Pudel, war das Motto unseres Abends im „Ai Parioli„. Zunächst staunten und rätselten wir über die hartverdrahtete Schalttafel zur Bedienung der Kegelbahn, denn solche Technik sieht man nicht mehr alle Tage. Dann spielten wir hohe und niedrige Hausnummern und mehr, futterten Pizza und Nudeln und feilten an der Wurftechnik. Ein gelungener Abend.

02.01.2025 (Do) – 172. PAPI-Stammtisch (Siegburg / Griechisch / Michael)

Im „Zum Brückberg“ hat der neue Wirt geputzt und gelüftet und die Küche auf Griechisch umgestellt. Die Hygiene ist wiederhergestellt, das Ambiente weiterhin rustikal und die Speisen wieder genießbar. Also alles besser als bei unserem letzten Besuch im April 2023 beim früheren Betreiber.

Von der Wahner Heide zum Monte Troodelöh

Unsere Rundreise mit vier Fahrrädern und einem Kindersitz begann am Sonntagmorgen um 9:30 Uhr in Troisdorf im Hof der Burg Wissem.

Ein idyllisches Naturerlebnis bot sich uns am Leyenweiher, als freies Rotwild ein morgendliches Bad in friedlicher Atmosphäre nahm, begleitet von einem Konzert von Froschen, Enten und Vögeln.

Über den Siegburger Weg den Güldenberg hinauf nach Altenrath und Besuch der neu gepflanzten Bockshorner Eiche. Die gefallene Tausendjährige Eiche weckt Emotionenen und macht die Wandlungen des Lebens in der Natur sichtbar.

Mit den ersten Kilometern in den Waden kehren wir zur Frühstückspause ins Heideportal Turmhof ein. Wir hatten hier schon öfters Rast gemacht, doch diesmal sahen wir mit Hilfe unserer jüngsten Begleiterin Altbekanntes aus neuer, kindlicher Perspektive.

Vorbei am Pionierbecken 2 über die A3 auf dem Rennweg in den Königsforst und über den Rath-Forsbacher Weg zur Wassertretstelle, einem bei Jung und Alt beliebten Treffpunkt. Die Anlage ist gut in Schuss und bietet Wanderern, Läufern und Radfahrern eine herrliche Gelegenheit zur Erfrischung. Außerdem gibt es rustikale Bänke für mitgebrachte Mahlzeiten und eine Schutzhütte.

Weiter ging es zum geografischen Höhepunkt des Tages, dem gut ausgeschilderten Monte Troodelöh, der höchsten Erhebung auf Kölner Stadgebiet.

Monte Troodelöh

Der Königsforst beeindruckt durch seine vitale Bewaldung, insbesondere im Mai, wenn das junge Grün leuchtet und die Natur vor Kraft strotzt. Hier werden Lebensgeister geweckt!
Für Radfahrer ist die führere Trasse der Sülztalbahn gut zur Walderkundung geeignet. Wir hatten nur Zeit für einen kurzen Halt am ehemaligen Bahnhof Forsbach, denn die Mägen knurrten und wollten in der Forsbacher Mühle gefüllt werden.

Das Timing hätte nicht besser sein können. Das angekündigte Gewitter tobte um uns herum, während wir genüsslich Schnitzel, Pfannkuchen, Pizza, Pommes, Apfel- und Käsekuchen vertilgten.

Streckenverlauf

In einer Regenpause fuhren wir in einem Rutsch von Forsbach 15 Kilometer zurück nach Troisdorf. Erst durch Rösrath, dann entlang der Sülz, die wir kurz vor Donrath überquerten, auf dem Agger-Sülz-Weg und dem Aggerdamm bis zur Aggerbrücke am Troisdorfer Ortseingang. Hier trennten sich unsere Wege und jeder freute sich auf eine weiche Couch oder ein heißes Bad für müde Muskeln.
Mit seiner engagierten Vorbereitung hat uns Mika unserer Heimatumgebung wieder etwas näher gebracht und uns die abwechselungsreiche Schönheit der Wahner Heide und des Königsforst vor Augen geführt.

19.05.2019 – Monte Troodelöh
Organisation & Fotos: Mika M.
Text & Bilder: Tim S.

Heimatkunde – Marathon – Radtour

So hatten es sich die Teilnehmer der 2016er Wahner Heide Radtour gewünscht: Heimatkunde bis die Waden brummen! Und Mika hat auch in diesem Jahr wieder geliefert.

001_Teilnehmer_kAm Sonntagmorgen fanden sich sieben motivierte PAPIs auf ihren Fahrrädern vor dem Tor der Burg Wissem in Troisdorf ein, dem südlichsten der drei Heideportale. Der Wetterbericht hatte neben leichter Bewölkung auch Gewitter in Aussicht gestellt, doch wollten wir uns davon nicht ins Bockshorn jagen, sondern es darauf ankommen lassen. Wer wagt, gewinnt.

Streckenverlauf:

Start an der Burg Wissem, vorbei am Wildgehege und Leyenweiher – den Eisenweg gequert, ein Stück über die gesperrte Altenrather Straße und durch Altenrath (km 6) – vorbei an der Dirt-Bike-Strecke – Hasbacher Straße – Boxhohner Straße – tausendjährige Eiche – durch Hasbach – Am Heideportal Turmhof (km 12) hatten wir ein Rendezvous mit MacGyvers Mutter.

Pionierbecken 2 – Abstecher auf dem Rennweg über die A3 mit Blick auf die Grünbrücke – zur Baumschule Königsforst A3 (km 18) – wieder zurück und an der früheren Panzerverladestation vorbei – zum nördlichsten Heideportal Gut Leidenhausen

hungrig über die Brücke Hirschgraben hinein nach Porz – Döner und Falaffel (km 24) – zurück und vorbei am Spielplatz und Wildschweingehege Leidenhausen – Allee der Jahresbäume – Grengeler Mauspfad gequert in die Alte Kölner Straße – rechts ab zur Nordschneise am Zaun des Köln-Bonner Flughafens. Hier kann man startenden und landenden Flugzeugen wirklich bis in die Radkästen schauen! – Rösrather Weg (km 30) – rechts auf November (Warum heißt dieser Weg so?) – vorbei an Eseln und Ziegen – Landebefeuerung

ansteigend Richtung des ehemaligen Camp Altenrath – Panzerwaschanlage – auf dem Tongruben-Pfad über die Wiese (km 36) – Richtung Altenrather Kreisel – gesperrte Altenrather Straße – locker bergauf rollen lassen 🙂 Richtung Troisdorf – ab der Kreuzung kurz über den Eisenweg auf den Stellweg – letzter starker Anstieg zum Telegraphenberg – ausrollen zum Ziel, der Waldwirtschaft Heidekönig (km 41) mit kühlen Getränken und köstlichen Flammkuchen.

Wieder an der Burg Wissem angekommen, ist der Heimatkunde-Marathon vollständig abgeradelt. Gute 42 km Rundkurs mit dem Rad durch die Wahner Heide sind geschafft und Petrus hat unsere Ausdauer mit mildem Klima und Sonnenschein belohnt. Wir danken!
2016-05-29_99_Streckenverlauf
Im Streckenverlauf ist am Turmhof eine 2 km Schleife, so dass ab dort alle folgenden Punkte 2 km mehr als im Text zeigen.

Im Gedächtnis bleibt der beängstigende Kontrast zwischen dem trostlosen Anblick von Köln-Porz und der Luxus-Idylle des Troisdorfer Villenviertels; ein ernüchterndes Lehrstück zur sozialen Scheere in unserer Heimat.

Wir bedanken uns bei unserem „Heidekönig“ Mika für die unterhaltsam ausgetüftelte Route und die vielfältigen Zusatzinformationen zu den Attraktionen im Streckenverlauf. Dat häste jot jemaat!
Und Markus danken wir für die Hanutas und Kitkats *knusperknusper*.

Unser Bericht zur 2015er Heide-Tour.

Organisation: Mika M.
Fotos: Mika M., Tobias D., Frank R., Michael F., Markus A., Tim S.
Text: Tim S.

29.05.2016 – Radtor durch die Wahner Heide

Startaufstellung

Mit dem Rad durch die Wahner Heide

Wir haben eine gute Nachricht für Menschen aus dem Raum SU-BN-K, die sich gerne sportlich in der Natur austoben möchten aber keine Lust auf lange An- und Abreisen mit dem Auto haben: Das Abenteuerland Wahner Heide liegt direkt vor eurer Haustür!

Am Sonntagmorgen trafen sich acht PAPIs vom Siegburger Väter-Freizeit-Netzwerk in Troisdorf an der Burg Wissem für eine eintägige Erlebnisrundfahrt mit dem Fahrrad durch die Wahner Heide.
Vom Startpunkt ging es zwischen den Wildgehegen durch, weiter am Leyenweiher vorbei und rauf zum Güldenberg nach Troisdorf-Altenrath. Spätestens jetzt war allen klar, dass dies nicht eine ruhige Spazierfahrt werden würde, sondern eine sportlich-anspruchsvolle Erkundungsfahrt auf großteils unbefestigten Wegen. Endlich mal wieder richtig auspowern!
Weiter führte uns die erste Etappe hinter Altenrath vorbei an der tausendjährigen (?) Boxhohn-Eiche, Schefferei, Hasbach und Brand nach ca. 12 Kilometern zum zweiten Heideportal Turmhof, welches schon offiziell zu Rösrath zählt. Hier machten wir eine kurze Pause, bestiegen den Turm und genossen die hübsche Aussicht.

Dann strampelten wir weiter durch den dichten Wald und kamen dem Verkehrslärm der Autobahn recht nahe. Mit dem Auto sind wir schon hunderte Mal die A3 entlang der Raststätte Königsforst und unter der Wildwechselbrücke durchgebraust. Heute mal umweltfreundlich per Velo dicht daneben. Was für ein Kontrast!
Vom Wolfsweg aus erhaschten wir einen Blick auf das „Becken 2“, in dem früher Manöverübungen abgehalten wurden. Am Porzer Weg entlang dem Kurtenwaldbach passiert man den früheren Bahnsteig zur Verladung schwerer Militärfahrzeuge, der heute langsam zuwuchert und nach langen militärischen Scheingefechten nun von der Natur zurück erobert wird. Nach einer Umrundung des „Becken 1“ gelangten wir nach gut 20 Kilometern zum nächsten Portal Gut Leidenhausen, das wiederum zu Porz-Eil zählt. Halbzeit. Zur Erfrischung tranken wir etwas oder probierten eine köstliche Quiche der lokalen Gastronomie. Sehr anschaulich und lehrreich sind die Installationen der lokalen Bildungsräume. Ist die Stadt Köln mit einem Ameisennest vergleichbar? Wer entdeckt sein Zuhause auf dem begehbaren Satellitenfoto?

Auch die zweiten zwanzig Kilometer zurück zum Ausgangspunkt unserer Entdeckungstour durch die Wahner Heide boten reichlich Highlights. Nahe des Guts Leidenhausen gibt es einen großen Spielplatz mit Picknickgelegenheiten, den wir sicher demnächst mal mit den Kids ansteuern werden. Wir streiften die Trainings-Pferderennbahn und verweilten kurz an einem spannenden Plane-Spotter Aussichtspunkt, wo wir ein paar Landungen und Starts auf dem Köln-Bonner Flughafen beobachteten. Sehr aufregend!
Das Flughafengelände mit seinen gekreuzten Bahnen umfuhren wir wieder auf der Ostseite, diesmal entlang der Brandschneise und quer durch die Landebefeuerung bis zum ehemaligen Camp Altenrath. Das Camp Altenrath wurde bis 2004 von einer belgische Panzerbrigade als Kaserne genutzt. Bis 2014 wurde diese mit allem Drum und Dran dem Erdboden gleich gemacht. Heute kann man dort entschleunigt Ziegen und Schafen beim Weiden zusehen.
Auf dem folgenden Streckenabschnitt waren die Mounainbiker klar im Vorteil. Offroad passierten wir die Tongrube, bevor die Citybiker wieder ein Stück Asphalt unter die Pneus bekamen. Jetzt noch drei Kilometer bis zum Aussichtspunkt Telegraphenberg, der uns einen abschließenden und weitläufigen Blick auf die soeben durchfahrene Landschaft bot. Je mehr man sich für diese Aussicht angestrengt hat, desto schöner ist sie zu genießen.
Gibt es etwas noch besseres? Höchstens eine deftige Einkehr mit ofenfrischem Flammkuchen, Kartoffelsuppe, Radler und alkoholfreiem Weizenbier im Heidekönig. Müde und glücklich ließen wir die Eindücke des Tages Revue passieren und waren stolz auf unsere 40 Kilometer, die uns Augen und Ohren öffnete und tüchtig in den Beinen steckte.

Während unserer Tour durch die Wahner Heide wurde deutlich, dass dieses gesamte Areal über viele Dekaden einer starken militärischen Nutzung und Belastung ausgesetzt war. Neben eindrucksvollen Warnschildern (Explosionsgefahr!) und Absperrungen (unbekannte Munitionsreste) sind wir auf Übungsplätze und auch Bunkeranlagen gestoßen. Der morbide Militaria-Charme ist unsere Sache nicht. Die lebendige Natur und ihre Kraft der steten Erneuerung schon. Man darf wirklich dankbar und froh sein, dass diese ehemaligen Kriegsspielplätze den Menschen als Naherhohlungsgebiet zurück gegeben wurden.

31.05.2015 – Radtor durch die Wahner Heide

Organisation: Mika M.
Fotos: Mika M., HCA, Tobias D., Frank R., Sandro S.
Text: Tim S.