Viele Whisky-Anfänger scheuen sich vor einer eigenen Bewertung, weil sie sich als Laien für nicht Kompetent halten. Ich teile diese Haltung nicht. Jeder kann äußern, wie ihm etwas schmeckt und manche finden dazu auch anschaulich beschreibende Worte… Vanille, Rauch, Walnuss, Torf, Frucht…Für einen guten Vergleich sind verbindliche Regeln und ein einheitliches Bewertungsschema hilfreich. So machen wir es:Die „Spielregeln“:
- Jeder Teilnehmer brachte eine eigene Flasche mit, die dann von allen probiert wurde.
- Es waren diesmal nur schottische Single-Malts zugelassen.
(Zukünftig gerne auch andere Richtungen.) - Die Flaschen wurden vorab gemeldet, damit keine Doppelten auftauchten.
- Meldeschluss war Montag, 23.11.2015
- Die Meldeliste wurde vorab zur Übersicht veröffentlichet.
- Bewertet wurden wieder Geruch (nosing) und Geschmack (tasting).
- Am Ende wurde die Rangfolge der getesteten Single-Malts ermittelt.
Die „Meldeliste“: (aufgereiht von mild nach Alkoholgehalt)
*NAS = no age statement, ohne Altersangabe. Mindestens drei Jahre im Fass gereift.
Unser Ranking des Tages:
- Glenmorangie ‚Lasanta‘, 12 Years, 43%
- Cragganmore Speyside, 12 Years, 40%
- Bruichladdich ‚The Classic Laddie‘, NAS, 50%
- Cardhu Speyside, 12 Years, 40%
- Knockando, 12 Years, 43%
Alle Teilnehmer sorgten verantwortungsvoll für ihren sicheren Heimweg. Denn selbstverständlich gilt: „Don’t drink and drive! You could pour something.“
