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PAPI-Whisky-Tasting 2017-05

Seit unserem letzten Whisty-Tasting waren gut anderthalb Jahre vergangen, so dass sich wieder eine neugierige Gruppe PAPIs für eine Neuauflage bildete. Um möglichst neue Erfahrungen auf unbekanntem Gebiet machen zu können, wurde das Thema sehr großzügig gewählt: „Open Range“. Keine Einschränkungen.
Die Meldeliste versprach die erhoffte Vielfältigkeit. Diesmal gab es neben einem Blend und den üblichen Single Malts auch zwei Single Grain und die Destillate stammten neben Schottland und Irland auch aus Deutschland. So bestand die erste Herausforderung in der Bildung einer möglichst sinnvollen Verkostungsreihe:

  1. Writers Tears Copper Pot
  2. Slitisian Single Grain
  3. Girvan Octave
  4. Glenmorangie Quinta Ruban
  5. Talisker Skye
  6. Port Charlotte
  7. Lagavulin 16

Glenmorangie Quinta Ruban, Lagavulin 16, Talisker Skye, Girvan Octave, Port Charlotte, Writer’s Tears, Slitisian Single Grain

Während des Tastings tauschten wir unsere Sinneseindrücke aus und lernten anschließend – mit Horsts legendären Videos – Hintergrundinformationen zu den Distillen und Whiskys kennen.
Viel Wasser, etwas Brot, ein paar Snacks und jede Menge lockerer Sprüche bereicherten unseren langen Abend.

Wir PAPIs mit unseren Flaschen und der Scottish Distillers Map.

Bewertungsdisziplinen waren das Nosing und Tasting. Jeder der 7 Teilnehmer vergab jeweils zwischen 1 bis 5 Punkte pro Disziplin und Whisky. Je mehr, desto besser. So konnte ein Whisky maximal 35 Punkte erreichen. Gleiche Punktzahl führte zu gleichen Rängen. Dann wurden die Ränge wieder in Punkte umgerechnet.
Nicht jeder Whisky, der verlockend duftete, lieferte den erhofften Geschmack und auch manch unauffälligem Duft folgte ein unerwartet grandioses Geschmackserlebnis.
Die finale Platzierung ergab sich aus der Kombination der Punkte aus Nosing und Tasting.

Das Ergebnis unseres Tastings: Der Quinta Ruban kam sehr gut an!

Können Laien irren? Unser Bewertungsergebnis spricht für sich.

12.05.2017 – PAPI-Whisky Tasting
Bilder: Frank R. & Tim
Text: Tim

 

PAPI-Whisky-Tasting 2015-11

Eine der schönsten Stammtisch-Neuerungen der vergangenen 12 Monate ist die gemeinsame Leidenschaft einiger PAPIs für schottischen Single Malt Whisky.
Im Dezember 2014 hatten wir an einem kommerziellen Tasting „vom Fass“ teilgenommen und im März 2015 unser erstes „privates“ Tasting veranstaltet. Der Bericht dazu hat auch einige Interessenten jenseits der Siegburger PAPIs auf unsere Seite geführt. (Herzlich willkommen! Schreibt doch mal einen Gruß in die Kommentare.)
2015-11-27_PAPI-Whisky-Tasting_WViele Whisky-Anfänger scheuen sich vor einer eigenen Bewertung, weil sie sich als Laien für nicht Kompetent halten. Ich teile diese Haltung nicht. Jeder kann äußern, wie ihm etwas schmeckt und manche finden dazu auch anschaulich beschreibende Worte… Vanille, Rauch, Walnuss, Torf, Frucht…Für einen guten Vergleich sind verbindliche Regeln und ein einheitliches Bewertungsschema hilfreich. So machen wir es:

Die „Spielregeln“:
  • Jeder Teilnehmer brachte eine eigene Flasche mit, die dann von allen probiert wurde.
  • Es waren diesmal nur schottische Single-Malts zugelassen.
    (Zukünftig gerne auch andere Richtungen.)
  • Die Flaschen wurden vorab gemeldet, damit keine Doppelten auftauchten.
  • Meldeschluss war Montag, 23.11.2015
  • Die Meldeliste wurde vorab zur Übersicht veröffentlichet.
  • Bewertet wurden wieder Geruch (nosing) und Geschmack (tasting).
  • Am Ende wurde die Rangfolge der getesteten Single-Malts ermittelt.

Die „Meldeliste“: (aufgereiht von mild nach Alkoholgehalt)

Whisky-Ranking_2015-11-27*NAS = no age statement, ohne Altersangabe. Mindestens drei Jahre im Fass gereift.

Unser Ranking des Tages:

  1. Glenmorangie ‚Lasanta‘, 12 Years, 43%
  2. Cragganmore Speyside, 12 Years, 40%
  3. Bruichladdich ‚The Classic Laddie‘, NAS, 50%
  4. Cardhu Speyside, 12 Years, 40%
  5. Knockando, 12 Years, 43%

2015-11-27_PAPI-Whisky-TastingAlle Teilnehmer sorgten verantwortungsvoll für ihren sicheren Heimweg. Denn selbstverständlich gilt: „Don’t drink and drive! You could pour something.“

8 Whiskys

PAPI-Whisky-Tasting 2015-03

Nach langer Vorbereitung trafen sich am Samstagabend sieben Feinschmecker zum Whisky-Tasting im privaten Rahmen. Von den teilnehmenden PAPIs waren einige sehr feine Malt Whiskys zur Verkostung angekündigt worden. Aber können Laien überhaupt ein ernsthaftes Tasting ohne professionelle Moderation auf die Beine stellen?

7 PAPIs

7 PAPIs (mit „Teilnehmer-Medallien“ von Johanna und Antonia)

Und ob! Es hat unglaublich Spaß gemacht, die Nasen tief in die Gläser zu stecken und die Gedanken schweifen zu lassen. Was rieche ich hier eigentlich? Mit Hilfe von Aromentafeln spürten wir den Aromen und Geschmacksnoten nach, notierten unsere Sinneseindrücke und bewerteten nach eigenem Empfinden. Erst das Nosing, dann das Tasting. Wir probierten uns von mild zu rauchig durch die schottische Reihe und scheuten dabei keinen Vergleich: „Riecht wie Lagerfeuer am nächsten morgen. Schmeckt aber besser!“ Toll, wie sich insbesondere die Unerfahrenen den gebotenen Herausforderungen stellten!

Zur geografischen Orientierung verorteten wir die Distillen auf einer Schottlandkarte. Neben dem obligatorischen Weißbrot sprachen wir am meisten dem bereitgestellten Wasser zu, denn wir wollten uns ja nicht betrinken, sondern die feinen Geister genießen. Zugegeben, ganz auf uns alleine gestellt waren wir nicht, denn per Online-Video stand uns der erfahrene Horst zur Seite. Danke!Whisky-Liste
Die Tabelle ist mit der ausführlichen Bewertungs-Datei verlinkt. Viel Spaß beim Download.

Sláinte!

Text, Fotos und Tabelle: Tim Stegemann
Whisky-Tasting: 28.03.2015

Macduff 16Y

Christmas Tasting – New Arrivals

An Nikolaus‘ Vorabend verwöhnten sich sechs PAPIs mit einer Teilnahme am Whisky-Tasting  als Gäste von Oliver Weiß „Vom Fass“ (Kaiserstr. 77) und Ralph Gemmel (Pot Still, Sankt Augustin). Es war ein Fest für alle Sinne, denn neben sechs vorzüglichen Whiskys aus Schottland und Irland wurde uns in einer Pause außerdem ein deftiger, hausgemachter Snack gereicht. Zweieinhalb Sunden lang schenkten unsere Gastgeber großzügig ein und ließen uns an ihrem großen Wissens- und Erfahrungsschatz teilhaben. Diese Verbindung von Theorie und Praxis schmeckte uns! Es wundert also nicht, dass einige von uns noch die Gelegenheit zum Whisky-Shopping (für den eigenen Nikolausstiefel) genutzt haben.

Um der köstlichen Verkostung einen langen, sanften Abgang zu bereiten, zogen wir später weiter zum Casbah Restaurant um den Abend bei Rotwein und anderen Betthupferln gemütlich ausklingen zu lassen. So lässt es sich Leben.

Foto: Tim Stegemann

Whisky-Tasting: 05.12.2014