Als nächstes…

Im neunten Jahr gibt es unseren lebhaften Stammtisch nun, neue PAPIs finden ihren Platz in unserer Runde und zusammen haben wir viele Ideen auf Lager, was wir in Zukunft miteinander unternehmen möchten. Komm und mach mit!
Oder schau Dir unseren PAPI-Filmtrailer an! (20MB)

Hier sind unsere Ideen und Pläne für kommende Aktivitäten:

in Vorbereitung – Anhängertraining 3 (HC)
04.10.2018 (Do) – 97. PAPI-Stammtisch (Hubertus)
in Vorbereitung – Aggertal-Radtour (Michael)
in Vorbereitung – PAPI-Kinder Kürbisschnitzen (Tim)
01.11.2018 (Do) – 98. PAPI-Stammtisch
06.12.2018 (Do) – 99. PAPI-Stammtisch

Wenn Du uns mal live und in Farbe treffen möchtest, melde Dich per Email zum nächsten regulären Stammtisch an. Dann erfährst Du, wo und wann Du Deinen Platz in unserer Mitte einnehmen kannst. Du bist uns willkommen!

Rangierübungen mit Anhänger

Es sollten beim Rangieren mit Anhänger ein paar geometrische Zusammenhänge erläutert, zwei Manöver an Spielzeugautos aus der Vogelperspektive gezeigt und schließlich mit dem eigenen Auto und einem mittelgroßen Planen-Anhänger oder einem kleinen Koffer-Anhänger geübt werden. Die beiden Manöver sind geradeaus rückwärts in eine Parklücke fahren und einen 90°-Bogen über die linke Seite in eine Parklücke fahren.
Die geometrischen Zusammenhänge zwischen Lenkeinschlag und Stellung der Vorderräder, Kurvenradien bis hinunter zum Wendekreis und dem sich einstellenden Knick zwischen Auto und Anhänger in Abhängigkeit von der Länge des Anhängers wurden mit einem lenkbaren Lego-Auto gezeigt, um aus den Spurkreisen der Räder die vorwärts gefahrenen Kreise zu erkennen und daraus nötige Lenkbewegungen beim Rückwärtsfahren mit Anhängern abzuleiten.
Wichtiges Merkmal ist der Wendekreisknick zwischen Auto und Anhänger, der bei voll eingeschlagener Lenkung in Vorwärtsfahrt entsteht, denn den darf man bei Rückwärtsfahrt nicht erreichen oder gar überschreiten. Fährt man vorwärts einen Kreis, schneiden sich die Verlängerungen der Achsen im Mittelpunkt des Spurkreises, den man gerade fährt. Solange der Spieß der Lenkachse durch stärkeres Einschlagen die anderen zwischen Mittelpunkt und Gespann schneidet, wird der Knick beim Rückwärtsfahren kleiner. Schneidet er weiter entfernt als der Mittelpunkt, verstärkt sich der Knick beim Rückwärtsfahren. Ist der Knick größer als der Wendekreisknick, muss mit gerade stehender Lenkung ein Stück vorwärts gefahren werden, bis der Wendekreisknick unterschritten ist.

Spurkreismittelpunkt als Achsenschnittpunkt

Spurkreismittelpunkt als Achsenschnittpunkt

Wenn der Anhänger an eins der Autos gekoppelt wurde, gab es nebenbei Hinweise, worauf zu achten ist: Einweisen (Richtung, Abstand, Haltzeichen), richtiges Einrasten des Kupplungskopfs, Unterschiede der 7- und 13-poligen Stecker, nötige Adapter, Anbringen des Sicherungsseils mit Besonderheiten der Schweiz und der Niederlande, Wirkung am gebremsten Anhänger bei Fahrzeugtrennung. Begriffe der StVO wie Gesamtgewicht, Anhängelast, Stützlast, Zuladung und ihre Zusammenhänge, Unterschied zwischen zulässiger und tatsächlicher Last, gegenseitige Anrechnung wurden beim ersten Termin erwähnt und eine Excel-Tabelle bereitgestellt, die erlaubt, anhand der Fahrzeugdaten und kleinteiliger Abschätzung des Gepäckgewichts die zulässigen Werte einzuhalten. Nicht erwähnt wurden Tempolimits in Deutschland und anderen Staaten oder Tempo-100-Plaketten (Voraussetzungen, unerwünschte Folgen im Ausland, z.B.
Frankreich).

Die beiden Manöver wurden mit größeren Modellen vorgeführt und dabei erwünschte von unerwünschten Reaktionen auf Lenkbewegungen unterschieden. Denn woraus lernt man am meisten? Aus Fehlern.

Geradeaus rückwärts fahren war das erste, einfachere Manöver, das dem Balancieren eines Stocks auf einem Finger ähnelt. Solange man geringe Ausschläge des Stocks hat, kann mit geringem Nachführen des Fingers der Stock senkrecht gehalten werden, aber je größer die Ausschläge und Korrekturen werden, desto eher geht die Balance verloren. Beim Auto mit Anhänger wurde mit einem gerade stehenden, nicht geknickten Gespann anfangen und beim Rückwärtsfahren waren möglichst kleine Lenkbewegungen zu machen, um den Knick klein zu halten. Dabei hilft, das Lenkrad mit der rechten Hand in Sechs-Uhr-Position anzufassen, denn dann muss man das Lenkrad in die Richtung drehen, in die der Anhänger fahren soll. Soll der Anhänger nach links, geht die Hand von 6 Uhr nach links auf 8, 9 oder 10 Uhr, vice versa. Sie gelang allen nach wenigen Versuchen.

Die zweite Übung war deutlich schwieriger, weil rückwärts ein 90°-Bogen gefahren und eine Parklücke getroffen werden sollte, in der das Gespann wieder gerade und parallel zur Strich-Markierung zu stehen hat. Es wurde vorwärts geradeaus im rechten Winkel an der Parklücke vorbei gefahren, wobei ein Handschuh markierte, wo das linke Anhängerrad zu stehen kommen sollte. Dann wurde die Parklücke in drei Phasen rückwärts angesteuert.

Phase 1 bringt den nötigen Knick ins Gespann. Dazu wird das einzige Mal die Lenkung nach rechts gedreht und etwas zurückgesetzt, bis ein ausreichender Knick entsteht.

Phase 1: Einknicken

Phase 1: Einknicken

Phase 2 ist das Fahren der Kurve. Um das Balancieren eines Stocks zu bemühen: Wenn der Stock einen Knick hat, ist nicht mehr so einfach zu erkennen, wo der Scherpunkt ist und wo der Finger unterstützen muss. Beim Rückwärtsfahren auf einem Bogen ist eine Balance zwischen Knick des Gespanns und Einschlag der Lenkung zwischen gerade und hart links zu finden; keinesfalls darf die Lenkung nach rechts gedreht werden, weil dann der Knick sofort viel zu groß wird. Falls das Gespann zu weit einknickt, weil die Lenkung zu wenig eingeschlagen war, muss durch ein kurzes Stück Vorwärtsfahrt der Knick verringert werden.
Merke: Eine schwach eingeschlagene Lenkung verstärkt den Knick, eine stark eingeschlagene
Lenkung verringert den Knick, sofern nicht schon der Wendekreisknick überschritten ist.

Phase 2: Knick erhaltende Kurve mit links eingeschlagener Lenkung

Phase 2: Knick erhaltende Kurve mit links eingeschlagener Lenkung

Phase 3 beginnt, wenn das Anhängerrad entweder den zweiten Handschuh am Beginn des Striches erreicht oder schon fast parallel zu den Strichen steht. Dann muss das Gespann durch hart links eingeschlagene Lenkung wieder geradegestellt werden, denn „der Knick muss weg“. Im Idealfall steht das Gespann gerade, wenn das Hinterrad des Autos den Handschuh passiert, dann ist der Rest einfaches Geradeausfahren des ersten Manövers (quasi eine vierte Phase).

Phase 3: Geradestellen des Gespanns

Phase 3: Geradestellen des Gespanns

Es gelang nicht immer, aber immer wieder und öfter, Auto und Anhänger gerade abzustellen, in der Markierung abzustellen oder gar beides zugleich.
Als Variante des zweiten Manövers wurde statt gerader Anfahrt die Anfahrt mit einer S-Kurve gezeigt, weil da der Knick nicht rückwärts fahrend, sondern schon auf den letzten Metern des Vorwärtsfahrens erzeugt wird.
Während der Manöver wurden Tipps zur Orientierung und Vereinfachung gegeben, wie immer mit gerade stehender Lenkung anhalten, Lenkrad mit rechts auf Sechs-Uhr-Position greifen, Lenkausschläge möglichst klein halten und keinesfalls mit großen Ausschlägen von rechts nach links wechseln.
Für ein Rangierübungen mit Anhänger III stünde eine S-Kurve rückwärts (Einparken auf Längsparkplätzen) auf dem Zettel. Daneben bieten sich Tempolimits und Tempo-100-Plakette für eine Diskussion an.

Lektion XXV: Bootstransport in Ramsgate

Lektion XXV: Bootstransport in Ramsgate

24.06.2018 – Rangierübungen mit Anhänger
Text und Bilder: HCA

Wie aus der Wahner-Heide-Tour eine Königstour wurde

Die Ankündigung war klar, wir machen auch dieses Jahr nicht eine Fahrradtour, die jeder schon kennt, sondern es sollte, wie die Jahre davor, immer das ein oder andere weitere Schmankerl mit dabei sein.
Die Temperaturen waren über die Woche richtig ödentlich. Für unseren Wahner Heide Tag waren dann plötzlich nur noch 16 Grad angesagt … und das an unserer ersten Vatertagstermin-Tour, aber vielleicht war das auch gar nicht so schlecht.

Morgens zu Beginn ein Foto noch auf dem Innenhof der Burg Wissem von der Troisdorf-Tourismus-Verantwortlichen persönlich gemacht, ging es los auf die Reise.

Am Aggerstadion vorbeigeradelt, den Güldenberg hoch und das ging dann doch besser als erwartet. Weiter überquerten wir die Verbindungstraße nach Lohmar, um dann in Altenrath zu landen. An den kleinen Seen von Altenrath mit Richtung Hasbach ging es zum Tanklager Altenrath, das sehr versteckt in der Heide liegt und so manchen an eine Deutsch-deutsche Grenzsicherung erinnerte. Dann rüber zur 1000jährigen Eiche, da die auch ein Klassiker der Tour im Mai ist. Nach der ersten Pause nun rüber ins Rösrather Gebiet, das sowohl die Wahner Heide beherbergt als auch den Königsforst.

Aber zuvor hatten wir noch einer der Punkte der Tour angefahren: unser 2. Heideportal: der Turmhof. Nachdem wir morgens ja schon die Burg Wissem als Portal mitgenommen hatten und nach 12 Kilometer die Außengastronomie mit mitgebrachten Broten, Paprika und Keksen plus spendierten Kaffee genossen.

Der Rennweg führte uns dann auch geradewegs über die Radbrücke quer zur A3 zu unserer Neuland-Entdeckung, dem Königsforst. Sehr staats sieht der Forst hier aus, hohe Bäume und außergewöhnlich bequeme breite Wege unterscheiden dieses Gebiet doch von der sehr abwechslungsreichen Vegetation und tierreichen Heidelandschaft.

Wer hätte das gedacht, dass bei überschaubaren Temperaturen doch ein Papi die Wassertretstelle des großen Waldes nutzte, während andere Papis wiederum unbekannte rastende Väter in ein interessantes Gespräch verwickelten. Der Reitweg direkt an der Wassertretstelle hätte uns nicht weitergebracht, da er viel zu sandig ist, so nahmen wir auf dem Rath-Forsbacher-Weg den Berganstieg im Sattel hin. Wie erleichternd das doch ist, wenn man es wieder rollen lassen kann und das sogar auf ziemlich, für den Königsforst typisch, guten und festen  Naturwegen. Die Hinweisschilder für die Forsbacher Mühle stellten sich schon uns in den Weg, da erblickten wir doch tatsächlich Schriftzeichen aus Steinen zusammengesetzt.

Waren dies noch Überbleibsel von den Kelten? Das musste im Bild unbedingt festgehalten werden!

Die kleine Grube, die auf dem Weg zur Forsbacher Mühle noch vor uns lag, wurde mit einer gewissen Abenteuerlust durchquert, um nun endlich auch beim Mittagstisch an der Mühle sein Essen voll genießen zu können.

Wir waren am äußersten Punkt unserer Tour angekommen und ließen uns es bei Fleisch und Salat gut gehen. Dieser sehr idyllisch gelegene Ort mit Ententeich und großer Außengastronomie mussten wir dann wieder verlassen, um noch einen großen Schlenker durch den Forst zu unternehmen. Etwas rauf und wieder runter und schon konnten wir die lange Abfahrt genießen, wobei wir uns dann die Frage stellten, was sich am Ende hinter dem langen Zaun wohl verbergen könnte, es ist der Lichtkreis, wohl nur Insidern ein Begriff.

Weiter durch Kleineichen ging es wieder in die Wahner Heide hinein und dann kam doch die Schauer, die wir befürchtet hatten, aber zum Glück nicht lange anhielt.

Auf dem Weg zurück wurde die Route durch‘s Grüne gewählt, relativ nahe zum Flughafen, mal in Sichtweite, wie bei der Fahrt entlang der Landebefeuerung, dann wieder als ob man irgendwo weit weg im Urlaub unterwegs sei, die Fahrt mit Blick auf die gut sichtbare glitzernde Wasserfläche der Tongrube.

Von Altenrath in Richtung Troisdorf kann man den festen Naturweg entlang der Altenrather Straße gut nutzen, um auch hier wieder unseren ständigen gelben Wegbegleiter, den Ginster zu sehen. Eingebogen in den Eisenweg Richtung Telegrafenberg, werden die Oberschenkel noch einmal gefordert, da die herrliche Aussicht oben vom Berg mit dem Antennenmast lockt. Den ein oder anderen hat’s sogar umgehauen, bei dem Anblick von oben, was er schon für eine schöne Strecke bereits hinter sich hat.

Jetzt aber wirklich rüber zur etwas versteckten Waldgastwirtschaft Heidekönig, die auch wieder etwas leckeres zu trinken für uns parat und wenn der Hunger beim ein oder anderen Papi durchkommt, dann auch gerne einer der köstlichen Flammkuchen mit Spinat, Schinken, Champignons oder was auch das Radlerherz begehrt.

Hier kann man seine Beine mal ausstrecken & einfach genießen und mit Recht ein bisschen stolz sein, was man für eine umfangreiche Tour erstrampelt & erlebt hat.

So endete die Tour nach einer Bergabfahrt mit dem weiten Blick über die Burgwiese und -allee hinüber zur Burg Wissem auf dem Weg nach Hause, wo für manche Väter sogar ein Grillwürstchen wartete!

Wahner-Heide Tour an Christi Himmelfahrt am 10.05.2018
Text: Mika M.
Bilder: Mika M., Sir Tobi, Mitch

In Vorbereitung: Rangierübungen mit Anhänger

Updade 2: Der vollständige Artikel zu „Rangierübungen mit Anhänger“

Update 1: Nachdem der erste Übungstermin am 27.05.2018 so erfolgreich verlaufen ist, wird es einen 2. Teil geben: Rangierübungen mit Anhänger II ist in Vorbereitung!

Einige fahren gelegentlich oder neuerdings mit Pkw und Anhänger – von Zelt-Zwerg bis Wohnwagen – haben aber wenig Übung. Deshalb werden an einem Sonntag für drei Stunden auf einem Parkplatz ein bisschen Grundlagen (Geometrie) und einige Tricks vermittelt, Einweisen geübt werden.

Heinemann Z1/40, „Zelt-Zwerg“, LBH 220x130x65

Es wird ein Heinemann Z1/40 sicher dabei sein. Das ist ein Zelt-Zwerg, den rückwärts zu fahren anspruchsvoll ist, weil er sehr kurz, niedrig, schmal und daher kaum zu sehen ist.

 

Westfalia 118 451, LBH 330x165x204

 

 

 

Dazu werde ich mich um meinen alten Westfalia bemühen, der beim Papi-Zelten 2016 dabei war, weil der wegen der Plane einen Toten Winkel erzeugt und stellenweise einen Einweiser erfordert.

 

 

Bitte kommt mit dem Euch vertrauten Auto mit Anhängerkupplung. Wer einen eigenen Anhänger mitbringen möchte, soll das tun.

Geometrieübung mit lenkbarem Lego-Auto

Es gibt ein bisschen Theorie und Trockenübung mit einem lenkbaren Lego-Auto, praktische Übungen mit dem eigenen Auto und Anhänger, Tipps zum einweisen und einweisen lassen (Position, Aufgaben, Signale), dumme Antworten, aber keine dummen Fragen.

 

 

 

Nachdem der erste Übungstermin am 27.05.2018 so erfolgreich verlaufen ist, wird es einen 2. Teil geben: Rangierübungen mit Anhänger II ist in Vorbereitung!

Rangierübungen mit Anhänger: 27.05.2018
Rangierübungen mit Anhänger II: in Vorbereitung
Text & Bilder: HCA

 

Mit Humor und Geduld am grünen Tisch

Wenn Geschicklichkeit im Billardspiel nicht zu den eigenen Stärken zählt, helfen Geduld und Humor.
Viel Spaß am grünen Tisch hatten am Montagabend sechs Väter aus Siegburg, Sankt Augustin und Troisdorf im Billardcenter Hangelar. In wechselnden Dreierteams wurden über zwei Stunden mehrere Partien Poolbillard gespielt, viel geschmunzelt und oft gestaunt. Von „Wie hat er das gemacht?“ bis „Der hätte reingehen müssen!“ war wieder alles dabei.
Ein entspannter und kurzweiliger Abend für uns Väter vom PAPI-Stammtisch, an dem wir uns auch über bevorstehenden Termine (Erstkommunion der Kinder) und allgemeine Themen (Restaurantneueröffnung in Siegburg) austauschten.

Zugezogene Väter aus Siegburg und Umgebung sind jederzeit willkommen!

PAPI-Billard: 26.03.2018
Text: Tim Stegemann

PAPI-Racing

Wer weiß, vielleicht dürfen wir Papis uns bald ein weiteres Etikett anheften: die „Generation Schumi“!  – Auch wenn der große deutsche Formel-1-Rennfahrer Michael Schumacher nach unseren Jugendtagen seine großen Erfolge feierte, so konnten wir uns dem damals aufkommenden Medienhype um ihn und die Formel 1 in den 90er und Nuller-Jahren wohl doch nicht vollends entziehen. Schumi schien einfach allgegenwärtig. Mit seinen tollkühnen Fahrmanövern in den Formel-1-Rennen hat er viele begeistert, andere widerum massiv gegen sich aufgebracht und somit als Sportler wahrlich polarisiert.

Ganz so ehrgeizig und siegeshungrig wie MS anno dazumal gingen es vier Papis sowie ein Nachwuchsfahrer am vergangenen Wochenende nicht an. Als Ziel für das erstmals ausgerichtete PAPI-Kartfahren war von Papi Michael (!) das KMS-Kartcenter bei Asbach im Westerwald ausgesucht worden. Besonderheit der Westerwälder gegenüber anderen Kartstrecken: auf der insgesamt 700m langen Piste dürfen die Racer sowohl indoor als auch outdoor ihr Fahrkönnen unter Beweis stellen. An diesem trockenen, winterlich kalten Sonntagnachmittag jedoch war die Außenstrecke leider aufgrund des Schneefalls nachts zuvor gesperrt – Sicherheit geht vor! Blieb für uns immerhin noch die kurvenreiche, 230m lange und 6,5m breite Bahn in der luftigen Halle.

Die Karts der Marke RiMO sind mit einem 6,5-PS-Viertaktmotor von Honda ausgestattet und können auf der Geraden indoor auf bis zu 38km/h beschleunigt werden (outdoor bis zu 65km/h). Sämtliche Karts werden zentral vom Betreiber beobachtet. Er steuert per Funk die Drosselung der Karts und garantiert somit auch bei kleinen Karambolagen ein Höchstmaß an Sicherheit (bei der Formel-1 als Safetycar-Phase bekannt). Wer mindestens 1,30m Körpergröße misst, darf in der Sitzschale Platz nehmen, Helm aufsetzen und nach kurzer Sicherheitseinweisung starten.

Eine Obergrenze für Körpergröße oder Gewicht besteht nicht. Der Betreiber erzählte uns, dass schon ein über 100kg gewichtiger, rund 2m großer Fahrer seinen Spaß beim Rundendrehen hatte. Von bleibenden Eindrücken gleicher welcher Form ist dem Autor nichts bekannt. Also: selber ausprobieren!

Das Preisgefüge ist gut durchdacht und ausgewogen. Wer ein Einzelticket löst hat 12 Minuten echten Fahrspaß (Zeitmessung inklusive). Für eine Gruppe ab 5 Personen bietet sich die Bahnmiete an für ein Rennen von 20, 35 oder 50Min, jeweils zzgl. Warm-up. Bis 15 Karts dürfen gleichzeitig auf die Piste (indoor+outdoor). Die Strecke hat in der Regel nur am Wochenende geöffnet, Fahranfängern wird der Sonntag zwischen 12 und 16 Uhr empfohlen. Detaillierte Infos finden sich auf der übersichtlich gestalteten Website: www.kms-kartcenter.de.

Markus, Mika, Michael, Sandro und dessen Junior verspürten sie wahrhaftig an diesem Sonntagnachmittag: die „Freude am Fahren“. Wiederholung nicht ausgeschlossen. Irgendwie packt einen ja doch das Rennfieber, selbst am Steuer eines motorisierten Fahrgestells mit Sitz knapp oberhalb des Asphalts. Für weitere Titel wie „Schumi III“ wird’s dennoch nicht reichen (müssen).

Text und Fotos: Michael F.

PAPI-Racing: 18.03.2018

Das ist kein Mond. Das ist eine Raumstation!

Als 1978 Star Wars IV „Eine neue Hoffnung“ im Kino lief, lebte ich als Bub auf dem Land, wo Fuchs und Hase sich abends Gute Nacht sagten. In meinem Dorf gab es kein Kino und im Dorf nebenan auch nicht. Der Film lief also ohne mich und ich hab’s nicht mal gemerkt.

Dennoch habe ich die Episoden IV bis VI in den Achzigern gesehen. Nachmittags im Schülerfreizeitbereich meiner Schule mit um die Vierzig Mitschülern, von VHS-Kasette auf einer 80cm-Röhre. (Wer von Euch alten Säcken erinnert sich an den rollbaren Medienschrank seiner Schule?) Und erstaunlich – wie still so viele Kinder in einem Raum sein konnten!
Nachmittags spielte ich stundenlang mit LEGO, versunken in Gedanken an Raumschiffe und wilde Action. Immer zu wenige Steinchen, meistens leider nur blau, weiß und rot!

Natürlich bin ich mit diesem Trauma nicht alleine. Vielen Jungs ging es damals wie mir, einige davon sind heute am PAPI-Stammtisch zu finden und zusammen haben wir unseren Spieltrieb ausgelebt: mit dem gemeinschaftlichem Bau des LEGO Todessterns!

Zur aktustischen Untermalung liefen auf der Glotze im Hintergrund „Rouge One“ und „A new hope“. Sehr gelungen finde ich übrigens, wie nahtlos deren Handlung ineinander greift. War 2016 ein geiles Gefühl im Kino!

Für den Zusammenbau der über viertausend Teile bildeten wir Teams, bei denen abwechselnd einer die Steine des Anleitungsbildes suchte und der andere sie verbaute. Dazu wurde auch die PDF-Version der Bauanleitung auf einem Tablet betrachtet. Das andere Team nutzte das originale Ringbuch.

Die ganzen Steinchen waren in vielen nummerierten Beuteln und Tütchen verpackt, jeweil mehrere für einen der zehn Bauabschnitte. Tipp: Es hat sich bewährt, viele mittelgroße Klarsichtboxen für die Steinchen bereit zu halten, da man sie beim Suchen besser durchwühlen kann.
Dennoch haben wir es nicht geschafft, an einem Abend fertig zu werden.

Während des Zusammenbaus fielen immer wieder rafiniert gestaltete Details ins Auge, die man im Film gesehen hat und nun in Miniatur nachbaute. Schiebetüren, Fahrstuhl und Aufzug, Gefängnis, Müllschacht und -presse, der Fangstrahl, der Hangar, die Turbolaser … Das Modell bietet viel zu entdecken. Ein echter Hingucker!

Vielen Dank für die Hilfe der Mitbauer. Der gemeinsame Abend war ein Riesenspaß.
Möge die Macht mit Euch sein!

Text: Tim Stegemann
Bilder: Tim, Markus, Mika

Küken im Schatten des Wikingers

Dä Wedderjott muss ene Hätz för Jecke han: Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, aber trockenes und herrlich sonniges Winterwetter – das waren die äußeren Rahmenbedingungen des diesjährigen Rosenmontagszugs.

Küken im Schatten des Wikingers

In Siegburg haben es sich einige Papis daher auch nicht nehmen lassen, mit ihrem Anhang der alljährlichen, fröhlichen Süßwarenverteilung beizuwohnen. Nach gut zwei Stunden war der bunte Narrenzug durchgezogen, und Michael hatte zum „After-Zoch“-Umtrunk eingeladen. Bei Glühwein, Tee und heißem Kakao wärmten sich die unterkühlten Karnevalisten auf, sogar aus dem benachbarten Troisdorf kamen sie herbei. Wer Appetit hatte, labte sich an Berlinern, Mutzen oder köstlichem Schoko-Kirsch-Kuchen. Für Freunde der etwas herzhafteren Küche wurde Biolek’s Bohnensuppe oder – etwas einfacher – Wiener Würstchen mit Brötchen gereicht. Verhungern musste jedenfalls niemand. Karnevalsschlager von anno dazumal bis heute ertönten aus dem Radio, vereinzelt wurde auch getanzt. Rheinischer Frohsinn als Liveerlebnis! Anregende Gespräche sorgten für gute Unterhaltung, die letzten Gäste traten denn auch erst gegen 20 Uhr den Heimweg an. Danke für euer Kommen! Und Alaaf bis zum nächsten Jahr!

Text und Bild: Michael F.

 

Modellbautage 2018 lockten PAPIs mit Kindern an

Ein kleines Highlight und fast auch Geheimtipp für Siegburg sind die alljährlichen Modellbautage im Januar im Schulzentrum Neuenhof an der Zeithstraße.

Das Modellbau-Hobby war in früheren Jahren sicherlich deutlich präsenter als in aktuellen Zeiten der allgegenwärtigen, elektronischen Spielkonsolen. Das heutige Spielen im virtuellen Raum bietet zwar allerhand Simulatoren, kann aber nicht den Zauber und Charme liebevoll gestalteter Modellbahnanlagen entfalten, wie sie am Wochenende 20.-21.01.2018 in Siegburg zu besichtigen waren.

Weil sich einige PAPIs ihren Spieltrieb bewahrt haben, besuchten sie – teilweise in Begleitung ihrer Kinder – die überregionale Messe und ließen sich von den gebotenen Modellen, Anlagen und Vorführungen bezaubern. Aus ‚mal einen Blick drauf werfen‘ wurden schnell zwei Stunden Staunen, Freuen, Fachsimpeln und Schwärmen.

Uns sind die vielen angereisten Modellbauclubs und -vereine aufgefallen, ebenso wie die Vertreter der hiesigen Hobby- und Freizeitgruppen. Beeindruckend professionell, aufgeschlossen und engagiert! Kinder konnten kostenlos Eisenbahnen fahren lassen, Modellhäuser aus Pappe basteln oder bekamen ein kleines, flugfähiges Holzflugzeug individuell von Hand gefertigt. Stark!

Der Spaß kostete nur 3,50 Euro Eintritt für Erwachsene, bei freiem Eintritt für Kinder und niedrigen Preisen für kleine Speisen. Eine frische Waffel mit heißem Kaffee gab es schon für zwei Euro.

Insgesamt erlebten wir einen vergnüglichen Nachmittag, für den wir uns herzlich bei den Modellbaufreunden bedanken! Hier noch ein paar Links zu den Veranstaltern und Teilnehmern:

Eisenbahnclub Rhein-Sieg e.V.
FlugmodellSportClub-Siegburg e.V. (unbedingt den FILM ansehen!)
Modell-Eisenbahn-Club Bonn e. V.
Eisenbahn- und Modellbahnfreunde Siebengebirge e.V.
Modelleisenbahn Gemeinschaft Kerpen – Düren e.V.
Schmalspurmodellbau,de (Wittower Fähre)
DoWi-Modellbauteam

20.01.2018 – Modellbautage 2018
Text & Bilder: Tim Stegemann

PAPI-Jahresrückblick 2017

Gönnen wir uns einen Blick auf das zurückliegende Jahr 2017, mit 28 PAPI-Unternehmungen und 235 Teilnehmern. Neben vielen ‚klassischen‘ PAPI-Aktivitäten, gab es auch buntgemischte Familien- und Kinder-Events und auch einige Gäste/Freunde in unseren Runden. Die Themen waren sehr breit gestreut: Kino, Billard, Photovoltaik, Radfahren, Whisky, Disco, Umzugshilfe, Kürbisschnitzen und manches mehr. Woran erinnert Ihr Euch? Was war Euer Favorit?

Hier im Blog finden unsere monatlichen Treffen nur selten Eingang, weshalb ich in diesem Rückblick gerne die Gelegenheit nutze, die vielen verschiedenen besuchten Lokale zu nennen und zu verlinken. Wir sind ein mobiler Stammtisch, jeden Monat an einem anderen Ort. Immer etwas Neues, nie langweilige Routine.

Das neue Jahr begrüßten wir am 5. Januar 2017 im Tuscolo, einer der jüngeren kulinarischen Attraktionen Siegburgs. Bei Pizza und Pasta ließ sich prima über das bevorstehende Jahr schnacken und was wir alles vorhaben. Zwei Wochen später stießen wir im Capitol auf die Rückkehr des Xander Cage an, Triple X-Klamauk!
Wer kennt noch den deutschen Schauspieler Ernst Hilbich? Das in seinem Geburtshaus befindliche griechische Restaurant Sirtaki besuchten wir im Februar. Außerdem gedachten wir bei einem Spaziergang im Friedwald unseres Freundes Martin.
Im benachbarten Troisdorf besuchten wir im März das Gasthaus Bierthe, mit seinem urigen Ambiente und der herzlichen Gastlichkeit. Vier Wochen später schoben wir in Sankt Augustrin ein paar ruhige Kugeln im Billard-Center Hangelar.

Für deftige Schnitzelgerichte in rustikaler Gemütlichkeit gingen wir im April zum Brückberg. Bis dahin strotzte das Jahr mit Sonne und motivierte uns zur Teilnahme an einem Seminar über Photovoltaik bei der VHS Bonn. Im Mai trafen wir uns erst im Kubana, genossen später Whisky im kleinen Kreis und tanzten Ü-30 durch die Rhein-Sieg-Halle. Die erste Radtour des Jahres führte von Meinerzhagen entlang der Agger nach Siegburg.
Der Juni führte uns in die Sängerstuben nach Troisdorf Spich, mit dem Rad durch die Wahner Heide zum Heidekönig und wieder auf der Tour de Ahr von Blankenheim/Wald bergab zum Rhein.

Die am Siegufer gelegene Terrasse des Laredo lockte uns im Juli mit Burgern und Steaks und mit unseren Kindern kreischten wir vor Vergnügen über Gru und die Minions im Capitol.
Im August waren viele PAPIs im Urlaub aber einige auch zum Kölsch im S im Carée.
Der verregnete „Sommer“ beraubte uns im September unseres PAPI-Kinder-Zeltens. Einen Abend mit Marshmellows über der Feuerschale trotzten wir ihm dennoch ab. Außerdem feierten wir im MEDO unseren siebten Geburtstag und halfen einem PAPI beim Umzug ins neue Zuhause.

Wo wir im Oktober noch Pizzen verspeisten, hing im Dezember schon ein neuer Name dran. Noch kürzer hielten nur unsere selbstgeschnitzten Kürbisfratzen. An das gruselustige Familienvergnügen werden wir uns dagegen länger erinnern.
Kuriose Namen machen neugierig! Deshalb machten wir uns im November auf Zur letzten Träne und wurden mit griechischer Kücke belohnt.
Das im Herbst neuöffnete anno17 gewährte uns im Dezember barmherzige Obhut zur spirituellen Zusammenkunft mit anregenden Getränken und labenden Speisen. Im Capitol war die M8 mit uns und wer nach Weihnachten noch hungrig war, traf sich in Familienbegleitung zur finalen Schlacht am Buffet in der Chinesischen Mauer. Denn schon Konfuzius wusste „Man soll nie mehr essen, als mit Gewalt reingeht“.

Allen Vätern in Siegburg und Umgebung wünschen wir ein gesundes und erlebnisreiches Jahr 2018! Am Besten in unserer Mitte, am PAPI-Stammtisch Siegburg. Eine Mail und Du bist drin.