Als nächstes…

Im achten Jahr gibt es unseren lebhaften Stammtisch nun, neue PAPIs finden ihren Platz in unserer Runde und zusammen haben wir viele Ideen auf Lager, was wir in Zukunft miteinander unternehmen möchten. Komm und mach mit!
Oder schau Dir unseren PAPI-Filmtrailer an! (20MB)

Hier sind unsere Ideen und Pläne für kommende Aktivitäten:

13.12.2017 (Mi) – PAPI-Videoabend „Star Wars VII“ (Tim)
14.12.2017 (Do) – PAPI-Kino „Star Wars 8“
Dezember 2017 – PAPI-Kinder Weihnachtsbäckerei
Dezember 2017 – PAPI-Kinder Schlittenfahren (Bodo, spontan)
04.01.2018 (Do) – 88. PAPI-Stammtisch (elsässisch, Tim)
01.02.2018 (Do) – 89. PAPI-Stammtisch
01.03.2018 (Do) – 90. PAPI-Stammtisch

Wenn Du uns mal live und in Farbe treffen möchtest, melde Dich per Email zum nächsten regulären Stammtisch an. Dann erfährst Du, wo und wann Du Deinen Platz in unserer Mitte einnehmen kannst. Du bist uns willkommen!

Gemeinsam sind wir gruselustig!

Vielerorts wird mittlerweile Halloween gefeiert oder wenigstens ein Kürbis der Schnitzkunst geopfert. Mancher verweist lieber auf den Reformationstag oder das bevorstehende Allerheiligenfest und verschmäht die Gelegenheit zur fröhlichen Geisterstunde, aber wir PAPIs pflegen die junge Tradition des gruselustigen Vergnügens mit unseren Kindern!

So berichte ich gerne von zwei zeitnahen Nachmittagen, an denen wir gemeinsam erst fleißig jede Menge Kürbisse in Fratzen und zu Suppe verwandelten (Sonntag) und kurz darauf (Dienstag) in dunkler Nacht die Kinder der Nachbarschaft mit Süßem statt Saurem belohnten.

Statt vieler Worte nun ein paar Bilder unseres Kürbis-Massakers, an dem neben elf Kindern und sech PAPIs auch drei Mamis beteiligt waren. Zwölf Kürbisse leuchteten schaurig auf der Fensterbank und zwei waren zur Suppe verhext worden.

Weil mich ihre Dichtkunst beeindruckt, gebe ich hier Livias Halloween-Lyrik wieder…

Die Schreckensnacht (von Livia, 10 Jahre)

Halloween, das ist heut Nacht,
den Schrecken hab ich mitgebracht.
Süßigkeiten sammel ich,
hol sie her und spute dich!
Hexe, Vampir und Fledermaus,
rück die Beute endlich raus!
Die Nacht, die ist schon bald vorbei,
drum möcht ich haben
Süßigkeiten, mehr als drei!
Hexen schrein mit lautem Knall
und fliegen weg im Überschall.
Süßigkeiten muss ich haben,
sonst kommen bald die schwarzen Raben!

Was glaubt Ihr wohl, wessen Beutel besonders gut gefüllt wurde?

Wir freuen uns schon jetzt auf die kreativen Ideen und Werke im nächsten Jahr!

29.10.2017 – PAPI-Kinder Kürbisschnitzen
31.10.2017 – Halloween

Text: Livia & Tim
Bilder: Tim

 

Fründe en dr Nut – starke Umzugshelfer

Vergangenes Wochenende, am Samstag vor der Bundestagswahl, schlug die Stunde der  zupackenden PAPIs. Ein Umzug von Siegburg nach Sankt Augustin stand an und wie immer in solchen Situationen, kann man nicht Helfer genug haben.
Und so trafen sich morgens um halb neun vier motivierte Väter am alten Zuhause des Fünften, um gemeinsam zu schaffen, was für einen alleine unmöglich zu bewältigen ist. Wozu hat man schließlich PAPI-Stammtisch-Freunde?
Kiste um Kiste, Sack nach Sack und Möbelstücke ganz oder in Teilen wurden stundenlang in den Lkw gestapelt, bis endlich gerade noch die Ladeluke geschlossen werden konnte. Manch einer fühlte sich an Tetris erinnert.
Die Überfahrt war zwar kurz, aber das mindert die Schlepperei kein bisschen. Am Zielort zeigte sich wieder, dass man für das Entladen deutlich weniger Zeit benötigt, als für das Beladen.

Nach dem samstäglichen Power-Workout wurden wir deftig, köstlich bewirtet und durften stolz auf unsere Gemeinschaftsleistung sein.

Den Muskelkater am Sonntag gab es gratis. 😉

Marshmellows an der Feuerschale – Wetter gnädig

Dieses Jahr hat uns das Wetter bekanntlich gleich zweimal einen miesen Streich gespielt. Bäh!

Statt wie in den vergangenen Jahren ein Wochenende mit den Kindern auf dem Zeltplatz an der Sieg verbringen zu können, machten wir lange Gesichter bei ergiebigen Regenschauern und herbstlichen Böen. Es war zum verzweifeln. Aber nur vorübergehend.

Denn wenn man mit seinen großen Plänen mal nicht landen kann, versucht man es einfach eine Nummer kleiner. Und das haben wir erfolgreich getan. Unsere Kinder haben sich einen sehr langen Abend lang prächtig im Garten an der Feuerschale zwischen Schaukel und Trampolin amüsiert, lange Stöcke geschnitzt und Marshmellows geröstet. Wir PAPIs und manche Mutti standen derweil mit Bierchen am Grill oder saßen mit Sekt oder Wein am Tisch. Man muß es nur wirklich wollen, dann klappt auch eine Gartenparty im Regensommer 2017.

Kleiner Tipp für geneigte Nachahmer: Den Rasen nicht vorher mulchen. Das gibt ’ne Riesensauerei im Haus… aber egal. Dafür gibt es Staubsauger.

Den Kindern hat es jedenfalls eine große Freude bereitet, dass wir uns doch noch im verkleinerten Rahmen getroffen haben und die PAPIs haben sich erst im Laufe der Nacht nach und nach vom Feuerchen verabschiedet. Denn an diesem Abend hatte es sich schon um 18:00 Uhr ausgeregnet. Ja ja.

16.09.2017 – Gartenfeuerschale
Text & Bild: Tim Stegemann

Happy birthday! 7 Jahre PAPI-Stammtisch

Liebe PAPIs und Freunde,

unser Stammtisch feiert seinen 7. Geburtstag!

Vor sieben Jahren trafen sich zum ersten Mal die Siegburger PAPIs – damals noch im Brauhaus – und verabredeten erste gemeinsame Aktivitäten und Ausflüge. Seit dem hat sich unsere Gruppe sehr dynamisch und erfolgreich entwickelt. Einige Teilnehmer sind schon seit vielen Jahren regelmäßig dabei, viele stießen im Verlauf der Zeit zu uns und manche sind auch weiter gezogen.

Und unsere Aktivitäten sind breit gefächert: Aggertal Tour fahren, Bahn fahren, Bier trinken, Billard spielen, Blut spenden, Darts werfen, Disco tanzen, Drachen steigen lassen, Feuer machen, Freunde finden, Fußball bejubeln, Geburtstag feiern, Halloween feiern, Hilfe leisten, Homepage gestalten, Ideen austauschen, Kaltwassergeysir besichtigen, Kanu fahren, Kicktipp spielen, Kino besuchen, Kochen und Essen, Konzert besuchen, Kürbis schnitzen, Märchenwald, Marshmellows grillen, Party feiern, Pläne schmieden, Plätzchen backen, Public Viewing, Rad fahren, Schwimmen gehen, Seminar besuchen, Siegburg erkunden, Siegtal pur fahren, Spielen mit Kindern, Steaks grillen, Stöckchen schnitzen, Stockbrot backen, Tour de Ahrtal fahren, Trauern und Gedenken, Troisdorf erkunden, Videoabend, Wahner Heide umrunden, Wandern gehen, Wein probieren, Whisky tasting, Zelten gehen…

Woran erinnerst Du Dich? Was wünscht Du Dir? Schreib einen Kommentar!

Ich freue mich auf die nächsten sieben Jahre mit guten Freunden und vielen neuen PAPIs!

September 2017 – PAPI-Geburtstag
Text und Bilder: Tim Stegemann

 

Sehr schlechte Wettervorhersage…

UPDATE – 14.09.2017

Liebe PAPIs und Kinder,

eben rief mich der Campingplatzbetreiber an, um für das Wochenende abzusagen: Der Platz ist wegen des anhaltenden Regens vollkommen durchgeweicht und nicht mehr für Camping geeignet.

Das ist einerseits bitter, andererseits nimmt es uns die Entscheidung ab, selbst abzusagen…. Mistwetter, dieses Jahr! Wahrscheinlich bin ich nicht der Einzige, der über diesen Verlauf sehr traurig ist.

Nächstes Jahr sind die NRW-Sommerferien ähnlich spät terminiert wie in 2017, darum haben manche schon vorgeschlagen, den Termin für unser P-K-Z vor die Ferien zu legen. Dann sind noch alle Zuhause, die Klassenarbeiten sind alle abgehakt und das Urlaubsauto muß noch nicht gepackt werden.

Auf dass wir 2018 wieder ein sonniges Wochenende an der Sieg erleben dürfen!

Liebe Grüße, Tim

 

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Liebe PAPIs und Kinder,

wetterbedingt verschieben wir das PAPI-Kinder-Zelten vom Wochenende 1.-3.09. auf das Wochenende 15.-17.09.2017.

Jetzt wünsche ich uns einen warmen Altweibersommer!

Liebe Grüße, Tim

Kicktipp „PAPI-Stammtisch“ gestartet (2017/2018)

Fußballprofis und-banausen aufgepasst, die neue Tipprunde ist eröffnet!

Am 18. August 2017 startete die Fußball-Bundesliga Saison 2017/2018 mit unserem traditionellen Tippspiel. Fünf PAPIs sind bis jetzt schon dabei.

Wer noch einsteigen möchte, kann die handvoll Punkte vielleicht noch aufholen… die Saison ist lang! Anmeldung zum Kicktipp „PAPI-Stammtisch“

Die Teilnahme ist kostenlos, und der Weg ist das Ziel: Es geht um den Spaß beim Mitmachen und die Ehre des Tippsiegers. Siegerurkunden, Salatschüsseln oder Geld-Umschläge gibt es bei den Bundesjugendspielen, in der Küche oder bei Gianni Infantino.

Die Tipps können auch per Smartphone abgegeben werden (Android & iOS & Windows).
Und für Fachsimpeleien nutzen wir eine Threema –Gruppe.

PAPI-Kinder-Kino: „Pfffffft!“

Es gibt Filme, die schaut man sich am besten mit gaaanz vielen anderen Menschen zusammen an, dann ist es noch viiiiel witziger… „Ich – Einfach unverbesserlich 3“ ist solch ein Film und eine klasse Gelegenheit für einen gemeinsamen Kinobesuch mit Mann und Mäusen, Vätern und Kindern, ganzen Familien!
Wie erwartet, war das Kino schon kurz nach Einlass – eine Dreiviertelstunde vor Vorführungsbeginn – schnell zur Hälfte gefüllt. Die besten Plätze waren ruckzuck besetzt. Bis endlich das Licht abgedunkelt und der Vorhand geöffnet wurde, blieb viel Zeit für Limo und Popcorn, wechselnde Sitzordnungen, Pipi und Plausch und hundert Mal die Frage „Wann geht’s endlich los?“.

Der Film hat Jung und Alt sehr gefallen. Die Eltern-Generation erfreute sich am 80er Soundtrack und einigen Film-Zitaten, während die Kinder jeden groben Streich Grus und der Minions bejubelten. Allgemeines Jauchzen und Grölen. Herrlich!

09.07.2017 – PAPI-Kinder-Kino
Text & Bild: Tim Stegemann

Zwei gegen den Wind – Siegtal pur 2017

Bei unserer diesjährigen Vorbereitung zu „Siegtal pur“ zeigte sich schon recht früh, dass es weniger interessierte Mitfahrer gab, als in den Jahren zuvor. Das lag vielleicht auch an der hohen Zahl der geplanten Radtouren. Vier Tagestouren in gut fünf Wochen sind möglicherweise zu viel für unseren PAPI-Stammtisch. Mal sehen, ob wir das zukünftig entzerren können. Zwei Termine könnten wir schließlich selbst bestimmen.
Auch die gemeldeten Interessenten wurden noch durch familiäre Verpflichtungen und berufliche Umstände dezimiert, sodass sich am Samstagnachmittag tatsächlich nur zwei PAPIs der Herausforderung stellten und den Zug in Richtung Siegen bestiegen.

Tip: Das „SchönerTagTicket NRW“ kostet nur 44,00 Euro und gilt für 5 Personen. Sogar nur zu zweit hat man schon eine kleine Ersparnis gegenüber Einzelkarten. Pro Fahrrad ist noch ein „FahrradTicket NRW“ für 4,80 Euro fällig.

In Siegen waren wir in den Rothaar-Express umgestiegen, den wir in Lützel/Hilchenbach wieder verließen und prompt im Regen standen. Zunehmend durchnässt erklommen wir die wolkenverhangenen Höhen bis zur Siegquelle und dem letzten Anstieg vor dem Landgasthof zur Siegquelle.
Unser Gastwirt, Herr Schneider, nahm sich sogleich unserer klatschnassen Bekleidung an und versorgte uns den ganzen Abend mit süffigem Weizenbier und schmackhaftem Braten vom Hirsch. Nein, nicht von der Brunftrute.
Nach einer erholsamen Nacht, gutem Frühstück und mit vollgepumpten Reifen starteten wir gegen neun Uhr unsere lange Abfahrt nach Siegburg.

Auf 130 Kilometern zählt jeder Mitfahrer, denn wechselnde Fahrgrüppchen steigern den Unterhaltungswert unterwegs. Ja, die Strecke zieht sich. Je weiter, desto länger. Aber zu zweit geht es auch, wenn man es wirklich, wirklich schaffen will. Und wir wollten!
Das Wetter war gar schauerlich angesagt und wir fuhren durchgehend unter einer dunkelgrauen, geschlossenen Wolkendecke, stetes gegen den Wind. Zwei- dreimal tröpfelte es und wir fürchteten Schlimmeres, was uns jedoch erspart blieb.

Der bisherige erste Kuchenstopp bei Eiserfeld fiel einer geänderten Streckenführung kurz nach Siegen zum Opfer, dafür durften wir durch den nagelneuen, 500 Meter langen Bühltunnel fahren. Erstaunlich viele Radler verzichteten auf Beleuchtung und Kopfschutz. Sehr bedauerlich! Einen Kaffee bekamen wir erst nach ca. 50 Kilometern in Betzdorf.
Zu zweit hielten wir uns nie lange mit Pausen auf. Etwas trinken, Beine locker machen und wieder in den Sattel. Wie zügig wir vorankamen war spätestens in Schladern klar, denn so früh waren wir noch nie zur großen Pause im Elmores. Zu Kaffee und alkoholfreien Weizen stärkten wir uns mit Energie- und Eiweißriegeln, hielten ein Schwätzchen mit anderen Fahrern der Tour und dann ging es auch schon wieder weiter. Für den Nachmittag war Regen angekündigt. Jeder Meter vorher zählte also.
In Eitorf gönnten wir uns noch eine Trinkpause und Wassereis an der Tankstelle, bevor es leicht aber stetig wieder hinauf nach Hennef ging. Hat man erst die Siegburger Abtei aus der Ferne erblickt, steigt die Vorfreude auf die baldige Ankunft und die Pedale kurbeln fleißig weiter.
In vergangenen Jahren erlebten wir die Straßenöffnung für den Autoverkehr ab 18:00 Uhr lange vor Siegburg. Doch diesmal passierten wir schon um 16:30 Uhr die Zieleinfahrt auf dem Siegburger Marktplatz. Herrlich. Darauf ein erfrischendes Radler zur Belohnung!

Zuhause habe ich meinen Beinen ein heißes Bad in der zu kurzen Wanne gegönnt und bin glücklich und zufrieden in der frühen ersten Halbzeit des ConfedCup-Finales eingeschlafen. Von Stindels 1:0 habe ich erst am nächsten Morgen erfahren.

Siegtal pur – 02.07.2017

Text: Tim Stegemann
Bilder: Frank & Tim

 

Tour de Ahrtal 2017

Zugegeben, in den letzten Wochen nehmen die Fahrradtouren besonders viel Raum im PAPI-Blog ein. Man könnte meinen, wir wären ein Radfahr-Club. Aber das ist nur ein saisonales Phänomen.

Am vergangenen Sonntag fand wieder die „Tour de Ahrtal“ statt, bei der ein 40 km langer Straßenabschnitt der B 258 von Blankenheim bis Dümpelfeld für den Autoverkehr gesperrt war.
Wie in den letzten Jahren auch, reisten wir per Bahn von Siegburg aus über Köln-Deutz nach Blankenheim Wald an, erklommen die einzige nennenswerte Höhe und radelten dann stetig bergab in Richtung der Rheinfähre Kripp/Linz.

Tip: Nicht erst in Köln-Hbf. in die Bahn nach Blankenheim einsteigen, sondern schon in Köln-Deutz. Denn je früher man diesen Zug besteigt, desto besser kann man sein Fahrrad unterbringen. An den Folgebahnhöfen verschärft sich die Situation zunehmen.
Lange bevor wir am Ziel angekommen waren, hatte der Zugführer wegen Überfüllung die Türen schon gar nicht mehr für Zusteigende geöffnet.

Um den Erhalt des mittlerweile stark heruntergekommenen Bahnhofs Blankenheim Wald kümmert sich seit kurzem ein engagierter Förderverein, auf dessen löbliche Arbeit wir gerne hinweisen.

Kurz vor Beginn unserer langen Abfahrt trafen wir auf unseren Mitfahrer Paul, ein englischsprachiger Kollege eines unserer Papis. Paul war ausgesprochen nett und eine willkommene Gelegenheit für uns, unser Englischvokabular aufzufrischen. Er begleitete uns bis zur Fähre und setzte dann am Rhein seinen Heimweg nach Bonn fort, begleitet von Frank.

Unsere Kuchenstopps waren wieder sehr köstlich und nahrhaft. Die Mütter des DRK-Kindergartens Lommerdorf (?) und die Frauen der freiwilligen Feuerwehr Dorsel halten konstant ihr sehr hohes Qualitätsniveau selbstgebackener Kuchen und Torten. Jeweils 2,50 Euro für ein Stück Torte mit einer Tasse Kaffee, da gibt es nichts zu meckern!

Bis auf einen ausgedehnten Nieselschauer zwischen Dorsel und Schuld waren die Wetterbedingungen günstig, bewölkt, überwiegend trocken und nicht zu warm. Bis zum Mittagessen auf der Terrasse des Haus Caspari in Altenahr waren die Funktionsklamotten längst wieder trocken. Unser nachmittägliches Spaghetti-Eis genossen wir bei Sonnenschein vor Sankt Laurentius in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Den offiziellen Teil der Veranstaltung (40 km) hatten wir schnell abgefahren, auch weil wir bei den Streckenposten auf das Sammeln von Stempeln verzichtet haben. Dennoch gilt ihnen und allen anderen Helfern der Tour de Ahrtal unser aufrichtiger Dank. Ohne sie wäre die Tour nicht durchführbar.

gestiegene Sicherheit und nachhaltige Wegequalität

Die Tour de Ahrtal ist ein sehr schönes Beispiel für eine gelungene und nachhaltige Marketingkampagne für die Region von der Quelle bis zur Mündung der Ahr. Das wir überall dort besonders deutlich, wo neue Pflasterungen die Wegequalität verbessern und die Sicherheit der Teilnehmer durch frische Farbmarkierungen gesteigert wird. Vielen Dank!

Den Heimweg wollte unsere Gruppe wieder mit Hilfe der Bahn bis Troisdorf bewältigen, was jedoch an „unplanmäßigen Gleisbauarbeiten“ (Durchsage des Zugführers) scheiterte. In Bonn Beuel war schon wieder Schluß. Warum zeigte das Zugschild dann bitte Köln an?
So kamen wir doch noch auf ein Tagespensum von deutlich über 90 Kilometern. Frank gewann die PAPI-Wertung mit 132 km und außer Konkurrenz radelte unser neuer Freund Paul allen davon. Er dürfte ca. 163 Kilometer abgespult haben. Respekt!

Gerüchte sagen, manch einer hätte auch in der Nacht noch gestrampelt – bis die Bettdecke daneben lag. Wir genießen das Kribbeln in den Beinen.

25.06.2017 – Tour de Ahrtal

Text: Tim Stegemann
Bilder: alle Teilnehmer